Gesundheit


Tipps für die Rückenfitness

© tetesept Muskel Vital Wärme-Balsam bei Rückenbeschwerden - jetzt auch in Pocketgröße für unterwegs
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GESUNDHEIT

Am 15. März 2019 ist der bundesweite Tag der Rückengesundheit unter dem Motto "Stärke deine Muskeln - bleib rückenfit!", der mit verschiedenen Themenspecials und praxisorientierten Expertenworkshops durch den Bundesverband deutscher Rückenschulen (BdR) und die Aktion Gesunder Rücken (AGR) ausgerichtet wird. Mit unseren Fachratschlägen zur gezielten Muskelstärkung machen Sie Ihren Bewegungsapparat im Alltag mobil!

Die Muskeln gehören, neben Knochen, Gelenken und Nerven, zu den wichtigsten Bestandteilen des Bewegungsapparates. Durch Sehnen und Bänder verbunden, bilden sie funktionelle Einheiten mit den Knochen – die Grundlage jeder Bewegung. Außerdem haben sie weitere positive Effekte für die Gesundheit beziehungsweise die Funktion von Knochen, Stoffwechsel und Gehirn. Starke Bauch- und Rückenmuskeln verringern das Risiko von Rückenschmerzen und den damit verbundenen Problemen oder sogar Arbeitsausfällen. Auch die Faszien (weiche Bindegewebsstrukturen, die die Muskeln umgeben) sind wichtig für die intakte Muskelfunktion und vielfach an der Entstehung von Rückenschmerzen beteiligt.
 
Was stärkt die Rückenmuskeln?  
 
Ohne Bewegung, ohne Kraftanstrengung, haben die Muskeln nichts zu tun und verlieren ihre Funktion, es kann sogar zu Muskelschwund kommen. Bewegungsmangel, Fehlhaltungen, aber auch Bewegungsmonotonie – zum Beispiel durch stundenlanges Sitzen ohne Bewegungsausgleich – schaden unserer Muskulatur. Ausgleich finden wir beim Sport oder bei der Gartenarbeit, beim Muskeltraining, bei Wellnessmassagen wie auch bei autogenen Entspannungsübungen, denn Stress ist einer der Hauptauslöser für Rückenbeschwerden, egal ob im Lendenwirbelbereich oder im Nacken.
 
1. Training

 

Ob nun Ausdauersport wie Schwimmen und Radfahren oder Muskelaufbau an Kraftgeräten im Fitness-Studio – Hauptsache der Körper bekommt regelmäßige Bewegungseinheiten. Sofern noch keine größeren Probleme bestehen, eignen sich rückenfreundliche Sportarten wie Schwimmen, Aqua-Fitness oder Yoga. Wer schon unter regelmäßig auftretenden Schmerzen leidet oder genetisch vorbelastet ist, der sollte ein gezieltes Rückentraining durch speziell geschultes Personal in Betracht ziehen oder eine Rehasport-Gruppe aufsuchen.
 
2. Ernährung

 

Proteinreiche Nahrungsmittel, die die Muskulatur unterstützen, sind Eier sowie rotes Fleisch, das zum Eiweiß auch wichtiges Zink und Eisen enthält, oder Weißfisch und Lachs aufgrund der hochkonzentrierten Omega-Fettsäuren. Auch Milchprodukte enthalten viele Proteine, sollten aber auch immer mit Kohlenhydraten ergänzt werden. Denn diese liefern die Energie, die der Körper braucht, um Muskeln wachsen zu lassen. Mandeln, Nüsse und Gemüse enthalten viele Antioxidantien und sind daher als Radikalenfänger optimale Nährstoffgeber nach dem Sport, damit sich die Muskulatur schneller wieder erholt. Auch Ergänzungspräparate mit Vitamin D oder Magnesium helfen aus ernährungsphysiologischer Sicht, die Muskulatur zu stärken und somit beweglicher zu machen.

 
3. Selbstmedikation mit OTC-Präparaten

 

Wer schon unter Schmerzen oder Verspannungen leidet oder chronisch vorbelastet ist, kann in Akutsituationen mit rezeptfreien Schmerzpräparaten wie tetesept Muskel Vital Wärme-Balsam oder Voltaren Wärmepflaster, muskelentspannenden Bädern, zum Beispiel tetesept Rücken Wärme Bad oder einer Massage mit schmerzstillenden Pflanzenölen, beispielsweise WALA Aconit Schmerzöl, kurzfristig Abhilfe schaffen. 
 
Im Arbeitsalltag an die Rückengesundheit denken
 
Wer die Schmerzen dennoch nicht los wird, der sollte auch mal an einen Matratzenwechsel denken. Alte, durchgelegene Schlafunterlagen können die Symptome verstärken und für qualvoll schmerzhafte, unruhige Nächte sorgen. Wichtig bei HWS-Syndromen sind auch spezielle Nackenkissen, die die Wirbelsäule entlasten. Darüber hinaus empfiehlt sich je nach vorliegender Diagnose eine neu angepasste Körperhaltung, nicht nur während der Nachtruhe.   
 
Statt stundenlang durchgehend am Schreibtisch zu sitzen, sollte man sich einmal stündlich den Wecker stellen für ein paar kurze, muskelentspannende und stärkende Übungen – oder wenigstens, um sich einen Kaffee am nächsten Automaten zu holen und so die Muskulatur ein wenig zu lockern. Auch ergonomisch geformte Stühle oder erhöhte Tische helfen im Büro, die Muskulatur aufzubauen und den Rücken zu entlasten. Lassen Sie sich von einem Physiotherapeuten zeigen, wie man schwere Lasten oder Einkäufe rückenfreundlich hebt und entsprechend aufsteht oder sich hinsetzt. Zudem können heiße Rollen, Wickel und manuelle Massagetherapien, ebenso wie sanfte Übungen aus der Rückenschule, im Akutzustand Linderung verschaffen. 
 
Quellenverweis: © medicalpress

 

Weiterführende Infos zum Tag der Rückengesundheit sowie Tipps und Übungen unter: www.agr-ev.de oder www.bdr-ev.de.

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ELIXR Detox Oil Ritual – Entgiftung auf Ayurvedisch

© ELIXR Detox Oil Ritual - Ölzieh-Kur nach ayurvedischer Heilmethode
© ELIXR Detox Oil Ritual - Ölzieh-Kur nach ayurvedischer Heilmethode

GESUNDHEIT

Das mehr als 3000 Jahre alte ayurvedische Gesundheitsritual des Ölziehens bildet die Basis der dreiteiligen ELIXR Detox Oil Kollektion. Die traditionelle alternativmedizinische Heilmethode dient zugleich zur Zahnreinigung und ganzheitlichen Körperentgiftung und ist in der westlichen Gesundheitsmedizin noch relativ unbekannt und wissenschaftlich ungenügend dokumentiert. Anhänger der Ölkur schwören dennoch auf deren zahlreiche positive Effekte auf Körper und Psyche.

Von der inneren Selbstheilung zur äußeren Schönheit

 

Sanfte alternative Heilverfahren gewinnen im Zuge der Rückbesinnung auf eine natürlich bewusste Lebensführung und wegweisender ökologischer Lifestylekonzepte zunehmend an Bedeutung, so auch die indische Methode des Ölziehens. Ursprünglich nur mit Sesamöl ausgeführt, gibt es heute eine Vielzahl individualisierter Ölmischungen mit dem Ziel, entgiftende, heilende und immunisierende Wirkungen auf den gesamten Organismus zu entfalten. Nachweislich positiv wirkt sich das traditionelle Heilverfahren durch antibakterielle Effekte auf die Zahn- und Mundgesundheit aus. Die Mundflora verbessert sich, Zahnfleischentzündungen bilden sich zurück und die Zähne werden weißer. Nachdem Prinzip „von innen nach außen“ werden die körpereigenen Selbstheilungsprozesse aktiviert und selbst Haut, Haare und Nägel können langfristig davon profitieren. Dennoch kann das intensive und ungewohnte Detox-Ritual bei Kurbeginn mit einer vorübergehenden Erstverschlechterung von Krankheiten und Beschwerden einhergehen.

 

Body & Mind in Balance

 

Die hochwertige Naturkosmetikmarke ELIXR aus Freiburg im Breisgau knüpft an das fernöstliche Heilwissen an und entwickelte neben ihren aromatherapeutisch wirksamen Ölen eine dreiteilige Detox-Kur nach dem ayurvedischen Reinigungsritual. Ihre verwendeten naturreinen Basisöle aus der Ayurveda-Medizin und weitere ätherische Pflanzenöle in höchster Bio-Qualität sind vegan und BDIH COSMOS-zertifiziert. Bei regelmäßiger fachgerechter Anwendung sorgt die angenehm fruchtig schmeckende Entgiftungsmethode für morgendliche Fitness mit Gute-Laune-Faktor. Gleich nach dem Aufstehen, auf nüchternen Magen, wird ein Esslöffel Öl langsam im Mund hin und her „gezogen“ und nach fünf bis zehn Minuten wieder ausgespuckt. Das tägliche Morgenritual ist zugleich ein Moment der Einkehr zur inneren Meditation. Drei stimmungsaufhellende Ölmischungen stehen dabei zur Wahl: ENERGY für Energie und Lebensfreude mit Orange, Ingwer und Rosmarin, HARMONY für Gelassenheit und Ausgeglichenheit mit Grapefruit und Krauseminze sowie IMMUNITY für Stärke und Abwehrkraft mit Zitrone und Zitronengras. Im Gegensatz zur meist bunt und nostalgisch colorierten Naturkosmetik präsentiert sich das ELIXR-Konzept schlicht und pur – das moderne Avantgarde-Design verpasst der traditionsverwurzelten Ölzieh-Methode optisch ein ganz neues Premium-Image.

 

ELIXR Detox Oil Rituals sind bundeweit in gut sortierten Naturkosmetikshops, ausgewählten Apotheken und Concept Stores sowie im Onlineshop unter: www.elixr.de verfügbar. /CR

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Diabetes: Stoffwechselkrankheit mit Folgeschäden

Blutzuckertest zur Ermittlung der Glukose-Konzentration im Blut
Blutzuckertest zur Ermittlung der Glukose-Konzentration im Blut

GESUNDHEIT

Mehr als 425 Millionen Menschen weltweit sind derzeit an Diabetes mellitus erkrankt. In jeder Familie gibt es einen Betroffenen, so das besorgniserregende Fazit der Internationalen Diabetes-Föderation (IDF). Am 14. November ist der jährliche Welt-Diabetes-Tag, der diesmal länderübergreifend das Leitthema "Familie und Diabetes" publik macht.

Schon seit 1991 besteht der Welt-Diabetestag der Internationalen Diabetes-Föderation (IDF) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Er fällt jedes Jahr auf den 14. November – den Geburtstag von Frederick Banting, der 1921 gemeinsam mit Charles Herbert Best das Insulin entdeckte.

 

Was ist Diabetes?

 

Der in Oxford und London praktizierende Mediziner Thomas Willis diagnostizierte 1675 die Krankheit, wie bereits die fortschrittlichen Ärzte der Antike, anhand einer charakteristisch süßlichen Uringeschmacksprobe. Der Diabetes mellitus, kurz Diabetes oder Zuckerkrankheit, wird heute als Gruppe von Stoffwechselstörungen mit unterschiedlichen Ursachen spezifiziert. Zugrunde liegt eine Überzuckerung des Blutes, einhergehend mit Störungen des Zuckerstoffwechsels durch Insulinmangel in absoluter oder abgeschwächter Form. Seit 2009 unterscheidet die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) neue Leitlinien zur Klassifikation der Erkrankung:

 

Typ-1-Diabetes liegt vor, wenn die Zerstörung der Betazellen der Langerhans-Inseln der Bauchspeicheldrüse zu einem absoluten Insulinmangel führt. Typ-2-Diabetes charakterisiert eine Insulinresistenz bis hin zu absolutem Insulinmangel im weiteren Krankheitsverlauf, gekoppelt an Störfaktoren des metabolischen Syndroms. Daneben existieren weitere, auch seltene spezifische Unterscheidungstypen, wie genetische Defekte, autoimmun oder medikamentös-chemisch resultierende Krankheitsauslöser.

 

In den meisten Fällen handelt es sich um Typ-2 Diabetes, der in vielen Fällen zu verhindern gewesen wäre, zum Beispiel durch regelmäßigen Sport sowie eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Daher sieht es die IDF als ihre Aufgabe, Familien aufzuklären über die Risiken, die zu Diabetes Typ-2 führen. Denn: Nicht jeder hat Zugang zu Ernährungsschulungen und qualifizierter Gesundheitsberatung. Insbesondere in rückständigen Entwicklungsländern können sich viele Erkrankte ihre Insulininjektionen und Diabetes-Medikamente oft gar nicht leisten. Daher haben Prävention und Aufklärung oberste Priorität für die Weltgesundheitsorganisation (WHO).

 

Worauf Diabetiker unbedingt achten sollten

 

Viele (Neu-)Diabetiker sind sich gar nicht bewusst über die Folgeschäden, die ihre Stoffwechselkrankheit mit sich bringen kann. Vor allem die Neuropathie – eine Schädigung des peripheren Nervensystems aufgrund dauerhaft erhöhter Blutzuckerwerte, ist noch immer vielen unbekannt. Dabei leidet jeder dritte Diabetiker an Neuropathien, häufig sind dabei die peripheren Nerven betroffen, das Schmerzempfinden ist vermindert und Verletzungen oder Entzündungen bleiben dadurch erstmal unbemerkt.

 

Auf dem Deutschen Diabetes-Kongress wurde erwähnt, dass im Rahmen der Protect-Studie 2015 bei etwa jedem zweiten Diabetiker schon Anzeichen für Nervenschäden in den Füßen festgestellt wurden. Obwohl sich diese Neuropathie schon bei der Mehrheit der Betroffenen bemerkbar machte, wussten viele Patienten nicht, dass sie bereits an der Diabetes-Folgekrankheit leiden! Typische Symptome sind schmerzende oder brennende Füße, eine signifikant nachlassende Sensibilität und Empfindungswahrnehmung, Kribbeln, Taubheitsgefühle, extreme Trockenheit, Verhornung und Nagelmykose. Im schlimmsten Fall kommt es zum diabetischen Fußsyndrom, offenen Fußwunden mit der Gefahr chronischer Ausprägung, die aufgrund der gestörten Wundheilungsprozesse beim Diabetes mellitus nur schlecht wieder verheilen.

 

Neben den Füßen können auch die kleinsten Blutgefäße in den Augen und Nieren betroffen sein – die sogenannten Retinopathien oder Nephropathien, deren Degeneration sich ebenfalls unbemerkt entwickelt. Bis heute ist der Diabetes in Deutschland die häufigste Ursache für Erblindungen.

 

Regelmäßige Vorsorge ist wichtig

 

Um sich vor möglichen Folgekrankheiten des Diabetes zu schützen, sollten Diabetiker regelmäßig, im viertel- bis halbjährlichen Turnus, zu Fachspezialisten, also Nephrologen, Augenärzten und Podologen gehen, um mögliche Schädigungen an den Nieren, Augen und an den Füßen rechtzeitig festzustellen. Auch ein jährlicher Check beim Neurologen und Kardiologen sollte bei jedem Diabetiker auf dem Plan stehen, denn am Herzen kann es durch die Nervenschädigungen zu einem sogenannten „stummen Infarkt“ kommen: Weil die angegriffenen Nerven keine Schmerzsignale mehr senden, ist dem Patienten der Infarkt gar nicht bewusst.

 

Eine konsequent eingehaltener Ernährungsplan und gut dosierte sportaktive Bewegung im Freien können sehr viel dazu beitragen, den Diabetes gut einzustellen und das Risiko schwerwiegender Folgekrankheiten zu minimieren. Auch ein Mangel an Vitamin B1 (Thiamin) erhöht die Anfälligkeit für Neuropathien oder Herzgefäßerkrankungen. Bei etwa 70 Prozent der Diabetiker wird Vitamin B1 vermehrt ausgeschieden. Daher wird Diabetes-Patienten oft empfohlen, zusätzlich Thiamin-haltige Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen. Darüber hinaus hat sich eine qualifizierte mineralstoffreiche Ernährungsberatung bewährt, die die kontrollierte Einnahme von Insulin-verstärkenden Magnesiumpräparaten, beispielsweise Magnesium-Diasporal aus der Apotheke, zur Abmilderung von Diabetes-Spätfolgen fokussiert.

 

Regelmäßige Termine beim zertifizierten Podologen oder im Fußpflege-Studio sind ebenfalls angeraten – in der Zwischenzeit sollten Diabetiker täglich geeignete Spezialprodukte zur Körper- und vor allem Fußpflege anwenden, um extremer Trockenheit und damit auch dem diabetischen Fußsyndrom vorzubeugen. Mineralienreiche, rückfettende Apothekenpräparate wie AHAVA clineral D-MEDIC oder GEHWOL med Lipidro sind auf die Pflege von diabetischen Fußbeschwerden spezialisiert.

 

Quellenverweis: medicalpress.de

 

Weiterführende Lektüre und Links zum Thema:

 

Eberhard Strandl/ Helmut Mehnert: "Das große TRIAS-Handbuch für Diabetiker"; Arthur Teuscher: "Gut Leben mit Diabetes Typ 2"; kostenloser Broschüren-Download unter www.diabetesde.org der Deutschen Diabetes-Hilfe: "Deutscher Gesundheitsbericht Diabetes 2017"; www.weltdiabetestag.de, www.diabetesstiftung.de, www.diasporal.de, www.ahava.de, www.gehwol.de

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Psoriasis: Gefangen in der Schuppenfalle

Schuppenflechte - entzündliche Dermatose mit juckenden und stark schuppenden Hautarealen
Schuppenflechte - entzündliche Dermatose mit juckenden und stark schuppenden Hautarealen

GESUNDHEIT

Weltweit gehört die Psoriasis (Schuppenflechte) zu den häufigsten Hauterkrankungen. Der Zugang zu einer modernen, aufgeklärten  Behandlung für Psoriasis-Patienten ist laut des aktuellen Berichts "Global Report on Psoriasis" der Genfer Weltgesundheitsorganisation (WHO) noch immer unzureichend. Auch in Deutschland besteht immenser Nachholbedarf.

Am 28. Oktober 2018 ist Welt-Psoriasistag und die WHO arbeitet mit Hochdruck an Maßnahmen zur besseren Aufmerksamkeit für die unheilbare Hauterkrankung, für einen einfacheren Zugang zu wichtigen Therapien und insgesamt mehr Akzeptanz in der Öffentlichkeit. So wurde zum Beispiel 2018 das vom Bundesministerium für Gesundheit geförderte Projekt „ECHT“ (Entstigmatisierung bei Chronisch Sichtbaren Hautkrankheiten“) gestartet, in Kooperation mit Experten aus Ärzte-, Wissen- und Patientenschaft. Dessen Ziel ist eine gemeinsame Wissensgrundlage sowie die Entwicklung von Interventionen gegen Stigmatisierung in Deutschland.

 

Psoriasis – eine unheilbare, aber nicht ansteckende Hauterkrankung

 

Bis heute kann Schuppenflechte noch immer nicht geheilt werden und ihre Ursache ist unklar. Sicher ist jedoch, dass die Krankheit vererbbar ist – denn, ist ein Elternteil daran erkrankt, liegt die Wahrscheinlichkeit der Vererbung bei etwa zehn Prozent. Leiden beide Eltern unter Psoriasis, sind ca. 40 Prozent der Kinder ebenfalls betroffen. Von der WHO wurde die Schuppenflechte als eine der schwersten, nicht-infektiösen Krankheiten weltweit eingestuft, da sie nicht heilbar ist und mit sichtbaren Krankheitszeichen auftritt. Psoriasis-Patienten, vor allem Kinder, leiden daher oft unter Ausgrenzung und Diskriminierung. Fast immer verläuft die Krankheit chronisch und meistens mit unübersehbaren Hautsymptomen wie den typischen rötlich-entzündeten, verdickten und juckenden Papeln mit silbrigen Schuppen, den so genannten Plaques. Häufig finden sich diese an Kopf, Ellbogen und Knien. Aber auch alle anderen Körperteile können befallen werden. Diese sehr auffälligen Symptome führen nicht nur zu körperlichen Beschwerden, sondern oft auch zu psychischer Belastung bei den Betroffenen.

 

Schuppenflechte ist nicht ansteckend, sondern vor allem genetisch bedingt. Nach dem Erkrankungsbeginn, der typischerweise zwischen dem 15. und 25. Lebensjahr auftritt, verläuft sie meist in Schüben. Wer erst nach dem 40. Lebensjahr erkrankt, leidet unter dem leichteren Psoriasis-Typ-2 (Spättyp). Ein gehäuftes Auftreten innerhalb der Verwandtschaft ist beim Spättyp seltener zu beobachten – hier kann die Erscheinung auch von weiteren Faktoren abhängig sein, wie zum Beispiel von psychischen und körperlichen Belastungen, Infektionen oder bestimmten Medikamenten.

 

Aufgrund der psychischen Belastung und der Abgrenzung durch das Umfeld, leiden viele Psoriasis-Patienten auch unter Depressionen und fühlen sich in ihrer Lebensführung beeinträchtigt. Hinzu kommt, dass jeder dritte Betroffene nicht nur unter Haut-, sondern auch unter Gelenkentzündungen leidet. Die so genannte Psoriasis-Arthritis führt zu Schmerzen, Steifheit und Schwellungen und kann die Gelenke sogar deformieren oder im schlimmsten Fall zerstören. Generell ist bei allen Psoriasis-Patienten das Risiko für andere Begleiterkrankungen, wie zum Beispiel Herz-Kreislauf-Probleme oder Diabetes, erhöht. Eine Nagelpsoriasis tritt bei etwa 50 Prozent der Schuppenflechte-Patienten auf. Dabei können Finger- und Zehennägel bis in die tiefen Hornschichten zerstört werden.

 

Wie wird Schuppenflechte behandelt?

 

Zwar ist Schuppenflechte nicht heilbar, doch heutzutage gut zu therapieren. Mit modernen Therapieverfahren wie Biologika kann mittlerweile eine 90-prozentige Verbesserung bis hin zur Beschwerdefreiheit erreicht werden. Die Therapie teilt sich in zwei Arten auf: Bei der lokalen Psoriasis-Therapie, die bei der leichten Form oft schon ausreicht, werden die Wirkstoffe wie Harnstoff oder Salicylsäure auf die Haut aufgetragen. Deren Wirkung lässt sich in vielen Fällen durch eine zusätzliche Lichttherapie mit UV-Strahlen verstärken. Zu den etablierten Anbietern von topischen Psoriasis-Präparaten zählen AHAVA clineral PSO, Schaebens Derma-Forte, EUBOS Trockene Haut, Sebamed Urea Akut, DUCRAY oder SALTHOUSE Totes Meer. Betroffene mit einer mittelschweren bis schweren Form der Schuppenflechte benötigen zusätzlich eine systemische Therapie, bei der verschreibungspflichtige Medikamente eingenommen oder gespritzt werden. Dazu gehören die modernen Biologika aus therapeutisch wirkenden Proteinen oder Molekülen, die in Zellkulturen hergestellt werden. Sie beeinflussen die Botenstoffe des Immunsystems und führen so zu einem Rückgang der Entzündungsreaktionen. Unter den alternativen Heilmethoden kommen als ergänzende Therapien zum Beispiel Phytotherapie, Homöopathie, Balneo-Foto-Therapie, Klimatherapie, Eigenbluttherapie oder die Behandlung mit türkischen Kangal-Fischen zum Einsatz. Auch Hausmittel wie Salz-Bäder, Einreibungen mit hochwertigen Ölen oder kühlende Umschläge sind beliebt. Für eine seelische Ausgeglichenheit sorgen Entspannungsübungen, viele Erholungsphasen, Selbsthilfegruppen oder Kuren.

 

„Psoriasis – Gemeinsam Handeln“

 

Da auch bei uns noch immer Defizite hinsichtlich der Stigmatisierung chronischer Hautleiden besteht, findet der Welt-Psoriasistag am 29. Oktober 2018 unter dem Motto „Psoriasis – Gemeinsam Handeln“ statt und hat folgende Anliegen:

  • Menschen mit Schuppenflechte müssen bundesweit Zugang zur leitliniengerechten Versorgung erhalten.
  • Für Menschen mit Schuppenflechte und anderen sichtbaren Hautkrankheiten darf es keine Stigmatisierung und Ausgrenzung geben.
  • Betroffene Patienten, versorgende Ärzte, Politik und Selbstverwaltung müssen gemeinsam an einer weiteren Umsetzung der WHO-Maßgaben zur Psoriasis arbeiten.
  • Die regionalen Psoriasis-Netze mit über 1000 engagierten Dermatologen wie auch die jährliche Bundeskonferenz der regionalen Psoriasis-Netze tragen in Kooperation mit den Patientenvertretern maßgeblich dazu bei, dass diese Leitgedanken weiter in die Versorgung getragen werden.

Quellenverweis: © medicalpress.de

 

Weiterführende Infos:

 

Psoriasis Forum e. V., Schmitzweg 64, D-13437 Berlin, Tel.: +49 (0) 30-61283090, www.psoriasis-forum-berlin.de, www.weltpsoriasistag.de, www.schuppenflechte-info.de 

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Gut gewappnet gegen Erkältungsviren

Schnupfen, Husten, Heiserkeit - wenn die Immunabwehr versagt/ Foto © medicalpress.de
Schnupfen, Husten, Heiserkeit - wenn die Immunabwehr versagt/ Foto © medicalpress.de

GESUNDHEIT

Viren sind die am häufigsten mutierenden Krankheitserreger. In der kalten Jahreszeit sind wir den über 200 verschiedene Arten, die eine Erkältung auslösen können, fast schutzlos ausgeliefert. Wir erläutern, was gegen grippale Infekte hilft und mit welchen Maßnahmen die Immunabwehr optimal auf die herbstliche Erkältungswelle vorbereitet wird.

Gibt es bald die „Erkältungsimpfung“?

 

Viele Menschen lassen sich jährlich gegen Grippe impfen, stellt eine Impfung doch die wirksamste Art dar, sich gegen eine Influenza und mögliche Komplikationen zu schützen. Doch da Grippeviren schnell mutieren können, muss jedes Jahr ein neuer Impfstoff entwickelt werden, der über die entsprechenden Antigene verfügt. Ganz ähnlich verhält es sich mit der Variabilität der Rhinoviren. Hier werden weltweit über 100 Serotypen unterschieden. Wissenschaftlern aus den USA ist es jedoch kürzlich im Tierversuch gelungen, die Produktion von Antikörpern als Reaktion auf eine Impfung anzuregen. Sollte eine „Erkältungsimpfung“ also schon bald möglich sein? Die Autoren der Studie sind optimistisch. Die Herstellung eines Impfstoffs hänge ihres Erachtens nach von den technischen Herausforderungen der Produktion ab.

 

Kontaktverbot: Hände weg von Nase und Augen!

 

Vom beheizten Raum an die kühle Luft – und schon läuft die Nase, der Hals kratzt und man fühlt sich abgeschlagen und schlapp. Doch es sind nicht die niedrigen Temperaturen, die eine Erkältung hervorrufen, sondern die virale Infektion der Schleimhäute in der Nase, im Rachen und in den Atemwegen. Die Quelle der Infektion sind häufig andere Menschen, durch die es beim Sprechen, Niesen oder Husten zur Übertragung durch respiratorische Tröpfchen kommt. Je nach Typ können die Erreger unterschiedlich lange infektiös bleiben. Nicht umsonst ist eine der wirksamsten Maßnahmen zur Vorbeugung das häufige Händewaschen, da diese oft unbewusst in Kontakt mit den Schleimhäuten von Nase und Augen in Berührung kommen.

 

Alle Jahre wieder

 

Im Herbst und Winter erkälten sich Erwachsene durchschnittlich zwei bis vier Mal, während Kinder sich sogar bis zu 13 Mal im Jahr erkälten können. Die Inzidenz von Erkältungen hängt vom Alter und dem Zustand des Immunsystems ab. Virusinfektionen sind in der Regel selbstbegrenzend, was bedeutet, dass sie nach spätestens etwa zehn Tagen wieder von alleine abklingen. Sollten die Symptome jedoch länger als 14 Tage andauern, ist ein Gang zum Arzt unumgänglich. Nach wie vor ist jedoch Vorbeugung die beste Medizin.

 

Was hilft bei Erkältungen?

 

Viel trinken, ausreichend Frischluftzufuhr, eine gut temperierte Raumbefeuchtung und körperliche Schonung sind die wirksamsten Maßnahmen bei einer Erkältung. Neben Wasser sorgen auch ungesüßte Kräutertees, Milch mit Honig oder vitaminreiche Smoothies für mehr Geschmack. Auch das Lutschen von Kräuter-Dragees und das Gurgeln mit Salbei- oder Kamillentee können den Heilungsprozess unterstützen und einen gereizten Rachen beruhigen. Bei Fieber sind neben fiebersenkenden Medikamenten kalte Wadenwickel ein bewährtes Hausmittel. Gegen wunde Hautstellen im Mund- und Nasenbereich helfen Cremes mit Kamille oder Zink. Auch Inhalationen, befeuchtende Meerwasser-Nasensprays, pflanzliche Einreibepräparate oder heiße Bäder mit ätherischen Ölen befreien die Atemwege und beruhigen die gereizten Schleimhäute.

 

Und wie kann man sich schützen?

 

Neben pharmakologischen Behandlungsmaßnahmen, die eine Erkältung symptomatisch behandeln, gibt es auch Möglichkeiten, sich vor einem grippalen Infekt zu schützen. Besonders wichtig ist Ruhe und ausreichender Schlaf. Gerade wer nicht ganz fit ist, sollte jede Art von Stress vermeiden und versuchen, einen Ausgleich zu schaffen. Um die Immunabwehr in der nasskalten Jahreszeit zu unterstützen, eignen sich Vitamin C- und Zink-Präparate. Auch auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr sollte man unbedingt achten. Durch die trockene Heizungsluft im Winter neigen die Schleimhäute zu einer höheren Anfälligkeit für Infektionen.

 

Quellenverweis: medicalpress.de

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Happy Feet mit Footner Vital-Kick

© Footner Vital-Kick - kühlender Roll-on-Muntermacher für geplagte Füße
© Footner Vital-Kick - kühlender Roll-on-Muntermacher für geplagte Füße

GESUNDHEIT

Keine Frage, Stilettos in angesagten Knallfarben und trendigen Designs sind cool, doch nach stundenlangem Tragen an heißen Sommertagen und nach durchtanzten Partynächten sind geschwollene und brennende Füße keine Seltenheit. Er ist Catwalk-Profi, Stil-Ikone und erklärter High Heels-Fan – Footner-Testimonial Jorge Gonzales schwört bei müden und strapazierten Füßen auf den kühlenden Quick-Helfer Vital-Kick und gesundbewusste Beautynistas machen mit.

Wer selbst in flachen Schuhen häufig unter kribbelnden und schmerzenden Füßen leidet, der sollte zuallererst sein Schuhwerk auf korrekten Sitz und Größe kontrollieren. Ergonomisch geformte und rutschfeste Schuheinlagen, stoßdämmende Absätze aus fußschonenden Naturmaterialien wie Kautschuk und Kork und ein Kissenpolster aus flexiblem Hightech-Silikon schaffen zumeist Abhilfe. Besonders atmungsaktiv, fußfreundlich und gerade in der warmen Jahreszeit casual up to date sind zudem Schuhmodelle mit Sohlen aus natürlichen Pflanzenfasern wie Leinen und Sisal.

 

Fußpflege-Revitalizer to go

 

Bei Wassereinlagerungen im Gewebe und Hitzestauungen durch langes Stehen haben sich Fußbäder, kalte Umschläge und Kühlkompressen bewährt. Kurze Sitzpausen im Office und simple Entlastungsübungen wie Hochlagern, Fußkreisen und Zehenrollen entspannen wirkungsvoll Muskulatur und Knochen, fördern die Blutzirkulation und bringen so müde und schwere Füße wieder auf Trab.

 

Gegen das unangenehme Brennen an der Fußsohle und im Fersenbereich hilft zudem das Trendprodukt Vital-Kick von Footner mit kühlendem Soforteffekt. Der handliche Fußmassageroller liefert einen smarten 3-fach-Effekt aus Cooling, Massage und Pflege im transportablen Handtaschenformat. Mit seinem gleitenden Roll-on-Applikator aus Edelstahl werden feuchtigkeitsspendende und abschwellende Pflanzenextrakte aus Arnika und Mittelmeer-Zypresse einmassiert, die im Nu ihre reizlindernden und beruhigenden Effekte entfalten. Das apothekenexklusive Beauty-Tool für die hygienische Fußgesundheit präsentiert sich in innovativer Schaumtechnologie und reicht für etwa 90 Einzelanwendungen.

 

Footner Vital-Kick ist ein Qualitätsprodukt von Hennig Arzneimittel und bundesweit in depotführenden Apotheken erhältlich. /CR

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Atemfrisch unterwegs mit dem aspUraclip Naseninhalator

© aspUraclip Mini-Inhalator - Technik-Innovation mit Fresh Air-Effekt bei verstopfter Nase
© aspUraclip Mini-Inhalator - Technik-Innovation mit Fresh Air-Effekt bei verstopfter Nase

GESUNDHEIT

Das 2015 gegründete Berliner Startup-Unternehmen AspUraclip, vormals Aspiraclip GmbH, hat sich auf die Herstellung zukunftsweisender Medizintechnikprodukte spezialisiert. In Kooperation mit Industriepartnern entwickelte das internationale Firmenteam jetzt eine Weltneuheit mit Gesundheitsplus bei Atemwegsinfektionen und Erkältungssymptomen – einen ergonomischen und superhandlichen Mini-Inhalator to go.

Bei jedem Atemzug befreit durchatmen

 

Das klinisch bewertete und patentierte Gesundheitsprodukt befeuchtet direkt die Nasenschleimhäute und lindert akute Erkältungssymptome bei Infektionen der Atemwege und bei Katarrhen. Die bereits integrierten natürlichen Wirkstoffe und wohldosierten ätherischen Öle aus Eukalyptus, Thymian und Ravensara erleichtern das Durchatmen, eliminieren zudem unangenehme Umgebungsgerüche und vermitteln ein sofortiges Frischegefühl bei längerem Aufenthalt in klimatisierten oder stark beheizten Räumen.

 

Der Mini-Inhalator besteht aus einem hochelastischen medizinischen Silikon-Bügelclip, der direkt in die Nase eingeführt wird und sich jeder Nasenform individuell anpasst. Seine zwei kleinen Speicherkammern sind mit einem genau abgestimmten Mischverhältnis aus hochwertigen Naturölen befüllt, die unmittelbar bei Einführen ihre beruhigende und nasenbefreiende Wirkung entfalten. Der aspUraclip Inhalator kann mehrere Stunden getragen werden und ist mitsamt Aufbewahrungsbox so kompatibel, dass er in jede Hand- und Hosentasche passt. Kaum spürbar und fast unsichtbar, kann die smarte Produktneuheit für Frauen und Männer nach Anbruch bis zu 21 Tage verwendet werden.

 

Das preisattraktive medizintechnische Gesundheitsprodukt aspUraclip Mini-Inhalator ist bundesweit in Warenhäusern und gut sortierten dm-Filialen erhältlich. /CR

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Vitaler Schlaf nach kurzen Nächten mit smartsleep

© Foto medicalpress.de/ smartsleep-Markengründer Dr. Markus Dworak
© Foto medicalpress.de/ smartsleep-Markengründer Dr. Markus Dworak

GESUNDHEIT

Wenn die Nacht mal wieder zu kurz war, um erholsam zu sein, sorgt möglicherweise die vegane Nahrungsergänzung smartsleep für einen frischen Start in den Tag. Die rezeptfreie Medizinprodukt-Innovation zur Optimierung kurzer Schlafphasen und Steigerung der mentalen und körperlichen Leistungsfähigkeit wurde von Neurowissenschaftler und Schlafforscher Dr. Markus Dworak entwickelt und basiert auf dessen bereits 2009 preisgekrönten Studienergebnissen.

Produktinnovation aus dem Schlaflabor

 

80 Prozent aller deutschen Arbeitnehmer schlafen schlecht oder zu kurz, besagt eine neue repräsentative Studie der DAK. Ergo sind hierzulande etwa 34 Millionen Menschen von Schlafproblemen betroffen. Ob nun kurzzeitig oder dauerhaft – schlaflose Nächte beeinträchtigen das Konzentrationspotenzial, die physiologische Fitness und somit das allgemeine Wohlbefinden. Schlimmstenfalls drohen dem menschlichen Organismus bei andauerndem Schlafentzug unter 6,5 Stunden pro Nacht organische Schäden, die unter Umständen irreparabel sind. Der gern praktizierte Griff zu Schlaftabletten lenkt den Fokus nur auf das Einschlafproblem, verändert dabei das individuelle Schlafmuster und kann zum "Hangover" am nächsten Tag führen.

 

In zehnjähriger Forschungsarbeit und in Zusammenarbeit mit Spezialisten der Havard Medical School Boston ist es dem promovierten Sportwissenschaftler und smartsleep-Markengründer Dr. Markus Dworak gelungen, ein veganes Vitaminpräparat zu entwickeln, das die Schlafzyklen ganz natürlich und nebenwirkungsfrei optimiert. Komprimierte Nährstoffe, die optimal auf alle Schlafphasen abgestimmt sind, unterstützen das Einschlafen, verbessern die wichtigen Tiefschlaf- und REM-Phasen und beschleunigen die nächtlichen Erholungsprozesse. Anders als symptomatisch verabreichte Medikamente und melatoninhaltige Präparate macht die medizinisch geprüfte Nahrungsergänzung nicht abhängig. Deren vielfältige positive Wirkungen auf die Schlafqualität wurden in unabhängigen wissenschaftlichen Studien bewiesen – die streng kontrollierte Produktion erfolgt ausschließlich in Deutschland.

 

Fit und aktiv mit Anti-Müdigkeits-Effekt

 

Der Energieträger Adenosintriphosphat (ATP), ein Nukleotid und Schlüsselmolekül für alle zellaktiven Regenerationsprozesse, ist der wichtigste Energielieferant des menschlichen Körpers. Dr. Dworak konnte nachweisen, dass im frühen Schlafstadium der ATP-Spiegel stark erhöht ist. Auf dieser Erkenntnis beruht die patentierte Zusammensetzung von smartsleep. Der im Organismus bioverfügbare, hier pflanzlich synthetisierte Aktivstoff Kreatin überwindet die Blut-Hirn-Schranke, reichert sich dort an und trägt vor allem in den Tiefschlafphasen zur Energiegewinnung bei. Der Schlaf ist effizienter und erholsamer, der Schlafbedarf deutlich reduziert. Daneben wirken konzentrierte und hochwertige Mineralstoffe, Aminosäuren und Vitamine, die den positiven Regenerationseffekt verstärken. So schützen vier Vitamine der B-Gruppe und Pantothensäure (Vitamin B5) Herzkreislauf- und Nervensystem, Vitamin C das Immunsystem und das Spurenelement Zink vor oxidativem Stress. Biotin (Vitamin H) beeinflusst das gesunde Wachstum von Haut, Haaren und Nägeln und der Mineralstoff Magnesium fördert die Entspannung. Die Aminosäure Glycin optimiert darüber hinaus Einschlafprozesse für eine schneller erreichbare erholsame Tiefschlafphase.

 

smartsleep wird insbesondere für Schichtarbeiter, Piloten, Vielreisende, Geschäftsleute und Sportler bei einer Schlafdauer unter 6,5 Stunden empfohlen. Zur Risikogruppe gehören auch Frauen in der Menopause, junge Eltern und regelmäßige Partygänger.

 

Das rezeptfreie OTC-Kombipräparat aus Trinkampullen und Kautabletten mit Zitrusgeschmack sollte im Bedarfsfall bei signifikanten Schlafproblemen und nach intensiver psychischer und körperlicher Belastung eingenommen werden. Die Nahrungsergänzung smartsleep im Komplettset mit 8 oder 20 Trinkampullen ist im deutschsprachigen Raum in ausgewählten Warenhäusern, über den Onlineshop unter: www.smartsleep.de sowie im Portfolio der deutschen Sporternährungsmarke AMSPORT erhältlich. /CR

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Der Andorn: Heilpflanze mit medizinischem Potenzial

© Foto ©Tobias Niedenthal/ medicalpress.de
Foto © Tobias Niedenthal/ medicalpress.de

GESUNDHEIT

Der Andorn ist außerhalb von Fachkreisen hierzulande nahezu unbekannt. Dabei gehörte der stattliche Lippenblütler (Lamiaceae) von der Antike bis weit in die Neuzeit zu den wichtigsten Arzneipflanzen Europas und ist auch aktuell keineswegs völlig aus der Heilkunde verschwunden. Der Einsatz des gerade zur Arzneipflanze des Jahres 2018 gekürten Heilkrauts bei Katarrhen der Atemwege sowie bei Verdauungsbeschwerden ist bereits seit über 2000 Jahren dokumentiert.

Andorn: als Heilpflanze europaweit verbreitet

 

Andorn steht mit seiner kugeligen, vielblütigen Scheinquirlen zwischen Ackerminze und Melisse; die Blätter sind jedoch kleiner, rundlich bis herzförmig, und besitzen auf der Oberseite ein tief eingesenktes Nervennetz, während sie unten stark filzig behaart sind. Die unverzweigten Stängel werden bis zu 80 cm hoch. Er kommt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum, findet sich in warmen und trockenen Regionen als Auswilderung aus dem früher weit verbreiteten Anbau als Heilpflanze auch nördlich der Alpen bis nach Südskandinavien. Unter den Arzneipflanzen aus der Familie der Lippenblütler sticht der Andorn durch seine kräftigen Bitter- und Gerbstoffe hervor, während nur ganz wenig ätherisches Öl zu finden ist. Durchaus zutreffend urteilt deshalb der berühmte Abt und Dichter Walahfrid im 9. Jahrhundert: „Er duftet süß, schmeckt aber scharf.“

 

Einsatz bei Atemwegserkrankungen und Verdauungsproblemen

 

Medizinisch verwendet wird das Kraut, genauer die Blätter mit den Blüten und den oberen Teilen der Stängel. Neben den wirksamkeitsbestimmenden Bitterstoffen mit Marrubiin enthält das Kraut Phenylethanoiddrivate, u. a. Acteosid, sowie Flavonoide, Stickstoff-haltige Verbindungen wie Cholin und bis zu 7 Prozent Lamiaceen-Gerbstoffe und Hydroxizimtsäuren, jedoch keine Rosmarinsäure. Ätherisches Öl ist nur in sehr geringer Menge vorhanden, was für Lippenblütler untypisch ist. Andornkraut wirkt vor allem als Bitterstoffmittel. Es wirkt choleretisch, d. h. es hat eine den Gallenfluss-fördernde Wirkung, außerdem unterstützt es die Schleimlösung in den Atemwegen, z. B. im WELEDA Hustenelixier mit Andorn und sieben weiteren natürlichen Heilpflanzenauszügen. Anerkannt ist der Einsatz bei Appetitlosigkeit und Verdauungsbeschwerden wie Völlegefühl und Blähungen, aber auch bei Katarrhen der Atemwege, insbesondere Bronchitis. Die Pflanze kann als Tee zubereitet werden, als Fertigarzneimittel stehen ein Fluidextrakt in Form von Bronchialtropfen und ein Frischpflanzenpresssaft zur Verfügung.

 

Arzneipflanze mit großer historischer Bedeutung

 

Für die Wahl des Andorns zur Arzneipflanze des Jahres 2018 war die historische Bedeutung der Pflanze mit ausschlaggebend. Von der Antike bis weit in die Neuzeit hinein gehörte der Andorn zu den beliebtesten Heilpflanzen in Europa. Nach Plinius dem Älteren (gest. 79 nach Chr.) war die Pflanze als „eines der vorzüglichsten Kräuter“ bekannt. Sie wurde vor allem bei Lungenerkrankungen und hartnäckigem Husten eingesetzt, aber auch bei Brüchen, Verstauchungen, Krämpfen und Erkrankungen der Sehnen. Der zeitgleich wirkende griechische Arzt Dioskurides nennt Schwindsucht, Asthma und Husten als die ersten Anwendungsgebiete. Der bereits erwähnte Walahfrid Strabo preist den Andorn nicht nur bei „starken Beklemmungen der Brust“ sondern auch als schnelles Mittel gegen Giftanschläge, etwa durch böse Stiefmütter: „Sollten die Stiefmütter in feindseliger Absicht Gifte zubereiten und in das Getränk mischen oder Eisenhut zum Verderben in trügerische Speisen mengen, so vertreibt ein Trank des heilkräftigen Andorn, unverzüglich eingenommen, die lebensbedrohenden Gefahren.“

 

Hildegard von Bingen empfiehlt eine Abkochung von Andorn, Fenchel und Dill mit Wein gegen starken Husten. In allen einschlägigen Werken bis ins 18. Jahrhundert hinein werden zudem auch Ohrenschmerzen und Probleme bei der Geburt sowie Menstruationsbeschwerden unter den Indikationen angeführt. Im 19. Jahrhundert konzentrierte sich die Anwendung auf die schleimlösende Wirkung in den Atemwegen und auf Verdauungsprobleme. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts diskutierte man in Frankreich jedoch für etwa drei Jahrzehnte eine Wirkung bei Malaria. Kulturgeschichtlich ist der Andorn eine hochinteressante Pflanze, die auch unter medizinischen Aspekten wohl zu Unrecht in Vergessenheit geriet. Neue Forschungen sind jedoch dringend erforderlich, um das Potential der Pflanze ausloten zu können. Was jedoch wohl nie wirklich geklärt werden wird, ist die Bedeutung des deutschen Namens; es ist völlig unklar, was Andorn, ohne Dornen (an-dorn) bei diesem Lippenblütler uns sagen soll.

 

Quellenverweis und weiterführende Informationen:

 

Dr. Johannes Gottfried Mayer, Institut für Geschichte der Medizin der Universität Würzburg, Oberer Neubergweg 10a, D-97074 Würzburg, E-Mail: johannes.mayer@uni-wuerzburg, Tel.: +49 (0)931 / 83264

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Migräne: Neurologische Erkrankung mit vielschichtigen Symptomen

© Migravent/ Foto medicalpress.de
© Migravent/ Foto medicalpress.de

GESUNDHEIT

Etwa 10 Prozent der Weltbevölkerung leidet unter Migräne, einer Störung des Energiestoffwechsels des Gehirns. In Deutschland sind zirka acht Millionen Menschen betroffen, davon dreimal mehr Frauen als Männer. Das Krankheitsbild hat viele Gesichter, dessen symptomatische Vorboten von Patient zu Patient stark variieren und noch häufig unterschätzt werden.

Wie kündigt sich eine Migräneattacke an?

 

Migräne ist eine neurologische Erkrankung bei Männern und Frauen und gekennzeichnet durch periodisch wiederkehrende, anfallartige, halbseitige pulsierende Kopfschmerzattacken. Dazu gesellen sich Symptome wie Übelkeit, Erbrechen, verstärkte Licht- und Geräuschempfindlichkeit. Auch motorische, optische und sensitive Wahrnehmungsstörungen sind variabel auftretende Begleiterscheinungen bei Migräne. Die Vorbotenphase kündigt sich bei den Betroffenen wenige Stunden bis zu zwei Tage vor der eigentlichen Migräneattacke an – und wird so in ihrer Zuordnungsrelevanz häufig unterschätzt. Die frühzeitigen Vorbotensymptome, u. a. Müdigkeit, häufiges Gähnen, Heißhunger auf bestimmte Lebensmittel oder Störungen des Magen-Darm-Trakts, unterscheiden sich von der sogenannten Migräneaura. Hier ist insbesondere die Sehfähigkeit eingeschränkt; visuelle Störungen betreffen vor allem räumliche Strukturen und die Sehschärfe. Die dynamisch wandernde Auraphase wird von 15 bis 20 Prozent der Betroffenen beobachtet und kann in Ausnahmefällen auch ohne nachfolgende Kopfschmerzphase einhergehen.

 

Die eigentliche Migräneattacke wird als Kopfschmerzphase bezeichnet, die von 60 Minuten bis zu drei Tagen andauern kann. In den meisten Fällen macht sich ein halbseitig pulsierender Schmerz an Stirn, Schläfen und Auge bemerkbar. Weitere signifikante Symptome sind Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen. Kinder haben deutlich kürzere Schmerzattacken mit zumeist beiderseitiger Schmerzlokalisation. Während der bis zu 24 Stunden andauernden Rückbildungsphase mit vollständigem Abklingen des Kopfschmerzes sowie der Begleitsymptome klagen Patienten über Müdigkeit und Erschöpfung.

 

Ursachen und begünstigende Faktoren

 

Die auslösenden Faktoren der neurologischen Erkrankung sind äußerst vielfältig. Vor allem hochentwickelte Industrienationen weisen in den letzten 40 Jahren einen deutlichen Anstieg der Migräne vor. Diese wird vornehmlich bei Erwachsenen zwischen 25 und 40 Jahren diagnostiziert. Umwelteinflüsse und Lebensstil, Stress, Schlafmangel, ein unregelmäßiger Biorhythmus, aber auch hormonelle Faktoren und bestimmte Lebens- und Genussmittel wirken begünstigend. Der übermäßige Genuss von Alkohol ist nachweislich für Migräneanfälle verantwortlich. Triggerfaktoren sind darüber hinaus auch Kaffee, Rotwein, Schokolade, Käse und gefäßerweiternde Arzneimittel.

 

Zur Reduktion der Häufigkeit der Schmerzattacken und Verbesserung der Lebensqualität haben sich Mikronährstoffpräparate mit den Schlüsselstoffen Vitamin B2, Magnesium und Coenzym Q10 bewährt. Magnesium reguliert die Überreizbarkeit des zentralen Nervensystems, Vitamin B2 verbessert den Zellenergiestoffwechsel und Q10 steuert lebenswichtige Enzymprozesse in den Mitochondrien. Der deutsche Arzneimittelanbieter Weber & Weber aus Inning am Ammersee entwickelte mit MIGRAVENT eine studiengeprüfte und sehr gut verträgliche Nahrungsergänzung zur ergänzenden bilanzierten Diät in der Migränebehandlung. Das hochdosierte Kapselpräparat kann bei regelmäßiger und ärztlich kontrollierter Anwendung eine natürlich wirksame, orale Migräne-Therapie für betroffene Patienten darstellen. /CR

 

Quellenverweis und weiterführende Informationen:

 

Patientenratgeber zum Thema und kostenloser Versand:

Dr. med. Charly Gaul: „Migräne natürlich vorbeugen“ über Weber & Weber GmbH & Co. KG, Biologische Arzneimittel, Herrschinger Str. 33, D-82266 Inning am Ammersee, Tel: 08143927-0, Fax: 08143 927-150, E-Mail: info@weber-weber.de, www.weber-weber.de/produkte/aktuelles.html

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