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In Plauderrunde mit Jessica Schwarz: Das neue Kampagnengesicht von MARBERT Lift4AgeProtection

Jessica Schwarz, Marbert-Markenbotschafterin & Marbert Global Director Daniel Palermo, Foto © art of BEAUTY CONCEPT & CONSULTING
Jessica Schwarz, Marbert-Markenbotschafterin & Marbert Global Director Daniel Palermo, Foto © art of BEAUTY CONCEPT & CONSULTING

EXPERTENFORUM

Der erfolgreiche deutsche Kinostar, Bambi-Preisträgerin Jessica Schwarz („Romy“) ist das schöne neue Markengesicht der deutschen Traditionskosmetik MARBERT. Auf der beautypress-Pressekonferenz im Hamburger Nobelhotel „Vier Jahreszeiten“ verriet die sympathische Erbacherin jetzt dem Niche Beauty-Magazin just me & beauty, was ihr für ihre tägliche Schönheitsroutine zwischen stressigen Drehterminen und stundenlangen Maskensitzungen wichtig ist.

Behütet und bodenständig aufgewachsen im pittoresk-verträumten Michelstadt im südhessischen Odenwald, zog es die quirlige Teenagerin schon früh auf ausgedehnte Entdeckertouren. Ob internationale Modelkarriere, VIVA-Moderatorin, Hotelinhaberin, Synchronsprecherin, TV-Serienstar und seit Ende der 90er Jahre populäre, mehrfach Award-gekürte Kinoschauspielerin – die Liste der Schwarz’schen Selbstfindungsaktivitäten ist lang. Jüngst startete die attraktive 42-jährige Brünette eine aufmerksamkeitsstarke Beauty-Fusion mit der 1936 in Düsseldorf gegründeten Traditionsmarke MARBERT, die bereits in Kindertagen willkommener Dauergast im elterlichen Badezimmer war.

 

Frau Schwarz, nach intensiver dreimonatiger Testphase der neuen Range Lift4AgeProtection entschieden Sie sich für eine langfristige Markenkooperation mit MARBERT, warum?

 

Jessica Schwarz: Lift4AgeProtection entspricht genau meinem oftmals hektischen Lebensstil. Viele Reisen, intensive Make-up-Shootings und lange Masken-Sessions – meine normal empfindliche, nicht allergische Haut ist häufig im Dauerstress und benötigt sichtbare Quickeffekte. Daneben haben mich die moderne Rezeptur, der gelungene Imagewandel bei gleichbleibend moderatem Preis-Leistungs-Verhältnis und der authentische regionale Markenbezug made in Germany überzeugt. Die Marke ist mir aus meiner Kindheit bestens vertraut. Schon meine Mutter verwendete gern MARBERT Profutura.

 

Was ist das Besondere an der vierteiligen Anti-Age-Linie?

 

Jessica Schwarz: Mein absolutes Lieblingsprodukt ist das faltenglättende Serum Lifting Booster – gern in Kombination mit einer Rosenquarz-Roller-Massage, wenn es die Zeit zulässt. Ab 40+ braucht die Haut schon eine anspruchsvolle Extraportion Lifting-Pflege. In der Serie sind verkapseltes Hyaluron, Vitamin B3 und der Trendwirkstoff SYN®-AKE enthalten. Ein synthetischer Schlangen-Peptid-Komplex aus den Schweizer Pharmalaboratorien von Pentapharm sorgt für muskelentspannende Botox-like-Effekte selbst bei ausgeprägten Expressionsfalten. Zudem liebe ich die Farbe Lila, mein cooler Optik-Favorit!

 

Anders als bei großen internationalen und auch heimischen Mitbewerbern wurde bei der MARBERT Foto-Kampagne nicht künstlich nachretuschiert. Ist das richtig?

 

Jessica Schwarz: Ja, für uns war die natürliche und unverfälschte Produktpräsentation wichtig. Ich stehe zu meinen kleinen Lachfältchen und möchte die ganz normale Kundin meiner Zielgruppe ansprechen. Botox beim Beauty-Doc ist für mich jetzt kein Thema, aber wer weiß – vielleicht später?

 

Frau Schwarz, Sie sind heute Nichtraucherin und bekennender Intervallfasten-Fan. Auf Ihrem Speiseplan stehen aber auch schon mal Pommes Rot-Weiß oder Pizza. Was tun Sie für eine sportlich-knackige Figur?

 

Jessica Schwarz: Ich praktiziere regelmäßig Workout wie Pilates, Yoga, daneben Schwimmen und Reiten. Die Reiterhofbesuche haben mir auch in schwierigen privaten Zeiten als Quelle der Freude geholfen. Beim Reitsport spürt man die perfekte Verbindung von Mensch, Tier und Natur. Und, ja – wahre Schönheit kommt für mich von innen. Natürlicher Glow ist nicht käuflich!

 

Frau Schwarz, wir bedanken uns herzlich für das Beauty-Interview!

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Hautpflege in den Wechseljahren

© Astrid Lang, Apothekerin und Gründerin der deutschen Apothekenmarke Juka d'Or
© Astrid Lang, Apothekerin und Gründerin der deutschen Apothekenmarke Juka d'Or

EXPERTENFORUM

Hitzewallungen, spontane Schweißausbrüche, innere Unruhezustände, dazu vermehrte Hauttrockenheit und ausgeprägte Mimikfalten - der Eintritt in das Klimakterium ist beileibe kein Zuckerschlecken! Was Frauen 45+ in der Menopause für ein ausgeglichenes Hautbild in Re-Balance berücksichtigen sollten, verrät Fachfrau Astrid Lang, Apothekerin und Markengründerin von Juka d'Or. 

Hormone beeinflussen uns ja ein ganzes Leben, aber gerade in den Umbruchphasen – Pubertät, Schwangerschaft und Stillzeit oder eben auch den Wechseljahren – spüren wir ihren Einfluss besonders. Neben Themen wie Schlafstörungen oder Stimmungsschwankungen, die die Frauen in die Apotheke führen, sind es oft auch Hautprobleme, bei denen diese den Rat der erfahrenen Apothekerin schätzen.

 

Frau Lang, was stört Frauen am meisten? Die Falten?

 

Astrid Lang: Ich würde sagen, die Falten stören weniger. Klar, die Haut neigt zunehmend dazu zu knittern und die Abdrücke des Kopfkissens verschwinden am Morgen langsamer als früher. Denn die Haut verliert an Elastizität und Spannkraft, an Volumen und Festigkeit. Aber viel häufiger höre ich, dass Frauen der Konturverlust und der fehlende „Glow“ stört.

 

Und woran liegt das?

 

Astrid Lang: Fehlender „Glow“ bedeutet einfach, dass das innere Strahlen der Haut fehlt. Ab 45 Jahren sinkt unser Jugendlichkeitshormon DHEA um bis zu 90 Prozent. Dieses Hormon dient unter anderem dazu, die hauteigene Hyaluronproduktion anzuregen. Hyaluron bindet Wasser und sorgt auch für das jugendlich-pralle Leuchten der Haut. Hier gilt es dann, durch die Hautpflege diesen Verlust auszugleichen.

 

Zurück zu den Falten. Was sind die Alternativen? Stehen lassen oder doch zur Spritze, sprich Botox, greifen? In Deutschland wurden 2016 rund 187.000 Botox-Behandlungen durchgeführt (Statista 2017). Sind solche Eingriffe wirklich nötig?

 

Astrid Lang: Da will ich kein moralisches Urteil fällen, das muss jede Frau für sich entscheiden. Mit Botox werden die behandelten Muskelpartien komplett gelähmt, die Mimik kann darunter oft stark leiden. Bio-Botox dagegen greift zwar an denselben Rezeptoren an, reduziert aber nur die Aktivität des Muskels, ohne ihn komplett zu lähmen. So bleibt die Mimik erhalten und man erzielt ein frisches, jugendliches Aussehen der Haut ganz ohne Maskeneffekt. Wir kombinieren in unseren hypoallergenen Juka d'Or-Produkten das Bio-Peptid Argireline und Parakresse, die beide als Bio-Botox bekannt sind. Sie hemmen die Mikroanspannungen der Haut und können so ihre Faltentiefe reduzieren.

 

Ähnlich wie in der Pubertät ist ja oft unreine Haut wieder ein Thema. 

 

Astrid Lang: Ja, auch das passiert tatsächlich oft. Die Haut ist aus der Balance – was ja auch nicht weiter verwundert, wenn man sich vergegenwärtigt, dass die Haut unser größtes Organ ist. Es ist also naheliegend, dass auch die Haut aus dem Gleichgewicht gerät, wenn Schlafstörungen oder Stimmungsschwankungen auftreten.

 

Welche allgemeinen Tipps haben Sie noch für Frauen in den Wechseljahren?

 

Astrid Lang: Entscheidend ist vor allem die richtige Anwendung. Frauen in den Wechseljahren müssen noch konsequenter daran denken, ihre Gesichtshaut regelmäßig einzucremen: morgens, um sie den ganzen Tag vor äußeren Einflüssen zu schützen, und abends, um sie am Abend zu beruhigen und mit Nährstoffen zu versorgen. Wer bisher noch kein Serum verwendet hat, dem würde ich empfehlen, es nun in die Pflegeroutine zu integrieren. Seren enthalten bis zu dreimal so viele Wirkstoffe wie Cremes und können, dank besonders kleiner Moleküle, besser in die Haut eindringen. Am besten wird das Serum nach der Reinigung aufgetragen und anschließend die Tages- oder Nachtpflege. Das heißt aber nicht, dass man jetzt zig Produkte im Badezimmer haben muss und entsprechend viel investiert. Wir haben zum Beispiel bei unserer Dermokosmetik-Linie darauf geachtet, dass die Produkte multifunktional sind und dass Serum und Creme auch als Augenpflege verwendet werden können.

 

Dass Produkte vielseitig einsetzbar sind, finde ich auch deshalb so wichtig, weil Frauen in den Wechseljahren ja heutzutage „in den besten Jahren“ sind, beruflich oft auf der Höhe ihrer Karriere und viel unterwegs. Da finde ich eine unkomplizierte, verlässliche Pflege extrem wichtig, die auch dann funktioniert, wenn man viel reist und die Haut zusätzlich belastet wird. So ist es schon sehr praktisch, wenn die Reinigungsmilch auch mal ausnahmsweise als Bodylotion benutzt werden kann und die Gesichtscreme für Tag, Nacht und die Augenpartie gleichzeitig.

 

Das heißt, ein bisschen gilt schon: Mehr ist mehr?

 

Astrid Lang: Bei der Pflegeroutine: ja. Wie gesagt, Seren sollten ein Bestandteil der Pflege sein. Auch Handcremes kann man gerne mal dick auftragen und über Nacht einwirken lassen. Und auch das leider brüchiger werdende Haar braucht jetzt zweimal pro Woche eine Pflegekur. Nicht aber bei den Inhaltsstoffen. Da würde ich dazu raten, auf eine Pflege zu achten, die eine nicht allzu lange INCI-Liste aufweist. Die Zeiten, in denen man alle möglichen Cremes und Lotionen ausprobieren konnte, sind vorbei. Denn Inhaltsstoff-Experimente nimmt die Haut jetzt viel eher übel. Was ihr guttut, ist eine reichhaltigere, vitamin- und fettsäureangereicherte Basispflege, die den Fett- und Feuchtigkeitsverlust ausgleicht, die Schutzbarriere stärkt und keine Reizstoffe enthält. Ideal sind parfümfreie und dermatologisch getestete Gesichts- und Körpercremes mit Inhaltsstoffen wie Kollagen, Oligopeptiden und Hyaluron, daneben entzündungshemmende Pflanzenaktivstoffe wie Bisabolol, Calendula oder Weihrauch. Reinigungsprodukte sollten alkoholfrei sein, sonst trocknen sie zusätzlich aus.

 

Bei den Inhaltsstoffen heißt es: Weniger ist mehr! 

 

Astrid Lang: Außerdem gilt für jedes Alter: Wir haben nur eine Haut, seien wir also gut zu ihr! Das Beste, was wir unserer Haut antun können, ist der Verzicht auf allergene synthetische und petrochemische Zusätze wie Parfum, künstliche Farb- und Duftstoffe, PEGs, Silikon, Mineralöl oder Parabene. Zudem sollten auch immer Inhaltsstoffe verwendet werden, die die Haut optimal verwerten kann. Ein trockener Hauttyp beispielsweise profitiert deutlich mehr von pflegenden, rückfettenden Inhaltsstoffen wie Olivenöl oder Sheabutter als von unnötigen Mineralölen. Diese meist als Paraffine bezeichneten Öle sind ein Abbauprodukt aus der Erdölindustrie und müssten heute in wirklich keinem Pflegeprodukt mehr enthalten sein! Leider sieht die Kosmetikrealität oft noch anders aus.

 

Quellenverweis: Das Experteninterview führte k.u.k. kommunikation.

 

Die hochwertige Juka d'Or-Dermokosmetik ist bundesweit in Apotheken und online unter: www.juka-cosmetic.de erhältlich.   

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VIP-Shooting im Hamburger Beauty Spa HautKultur

© HautKultur/ Foto Lars Krux - Hamburger Top-Wohlfühladresse in Sachen Schönheit rund um Inhaberin Soraya Hajibigli und ihr Kosmetikteam
© HautKultur/ Foto Lars Krux - Hamburger Top-Wohlfühladresse in Sachen Schönheit rund um Inhaberin Soraya Hajibigli und ihr Kosmetikteam

EXPERTENFORUM

Schauspielerin Yasmina Filali und Model Marie Amière sind begeisterte Kunden des Beauty Hotspots HautKultur im schicken Hamburger Stadtteil Rotherbaum. Im Interview mit Flötgen BEAUTY & LIFESTYLE PR verraten die zwei prominenten Nordlichter, was sie am trendigen Hollywood-Treatment HydraFacial und dem holistisch ausgerichteten BEWEI Body Concept schätzen.

Für euch beide ist HautKultur schon viele Jahre ein Ort, den ihr sehr gern besucht, richtig?

 

Marie Amière: Als Model und gesundheitsbewusster Mensch achte ich sehr auf meinen Körper. Bei HautKultur kann ich entspannen. Die BEWEI Body & Face und HydraFacial Behandlungen sind mein kleines Beauty-Secret.

 

Yasmina Filali: Inhaberin Soraya Hajibigli und ihr Team haben einen ganz besonderen Flecken Erde geschaffen. Jeder Besuch ist wie ein Kurzurlaub. Das Fachwissen und die Treatments können sich mit den besten Beauty-Hotspots der Welt messen.

 

Wir durften während eurer Treatments dabei sein, was ist das Besondere an HydraFacial?

 

Marie Amière: Super Glow & frisches Aussehen. Perfekt für mich vor einem wichtigen Event.

 

Yasmina Filali: Es ist eines der Treatments von denen man lange etwas hat. Auch nach zwei Wochen sehe ich frisch und entspannt aus.

 

Und bei BEWEI Body?

 

Marie Amière: Man ist total entspannt, allein schon, weil man für 45 Minuten das Handy ausschalten muss. Natürlich funktioniert es nur optimal, wenn man die Ernährung gut einhält. Aber ich sage immer: BEWEI Body ist SCHLANK im Schlaf!

 

Yasmina Filali: Mir hat BEWEI vor allem bei meinen Allergien geholfen. Ich muss deutlich weniger und seltener Medikamente nehmen.

 

Ihr umgebt Euch täglich mit "Schönheit" - was macht sie aus?

 

Marie Amière: Jeder kennt das Sprichwort "Wahre Schönheit kommt von innen." Wir müssen uns in unserer Haut wohlfühlen und dann strahlen wir das auch aus. Dazu gehören für mich ganz klar Body-Treatments aus Expertenhand. Aber auch 2-3 Liter Wasser am Tag und eine ausgewogene Ernährung.

 

Yasmina Filali: Schönheit ist sicher nichts, was man mit Make-up oder Kleidung erreicht, sondern eher eine Geisteshaltung. Man sollte einfach entscheiden: So ich bin jetzt schön, egal was das gängige Schönheitsideal ist oder wie das Model auf dem Cover eines Beauty-Magazins aussieht.

 

Quellenverweis: Das Interview führte Flötgen BEAUTY & LIFESTYLE PR.

 

Im Behandlungsfokus: die Geräte-Innovationen HydraFacial und BEWEI Body Concept

 

Die HydraFacial-Behandung ist völlig schmerzfrei und non-invasiv – im Gegenteil: Man spürt förmlich, dass man sich und seiner Haut etwas Gutes getan hat. Für den US-amerikanischen Schauspiel-Star und Oscar-Gewinner Matthew McConaughey ist das HydraFacial sogar „Sex für die Haut“. Sie fühlt sich frisch und prall an, so dass man direkt im Anschluss wieder unter Menschen gehen kann, ohne sich über das Aussehen Gedanken machen zu müssen. Aber was ist jetzt das Geheimnis von HydraFacial?

 

Die spezialisierte Gesichtsmethode aus bis zu neun komplexen Behandlungsschritten kombiniert die Hautabtragung (Abrasion), Tiefenausreinigung und Dermalinfusion (Einschleusung) von Antioxidantien, Vitaminen und Hyaluron sowie hochintensiven Wirkstoffampullen. Ergänzt wird das multifunktionale Hightech-Treatment durch eine Lymphdrainage und mehrfarbiges Kaltlicht mittels LED-Lichttherapie in genau dosierten Wellenlängen. Da alles harmonisch aufeinander abgestimmt ist, erzielt man erstaunliche restrukturierte und langfristig hydratisierte Hautergebnisse in kürzester Zeit - je nach Behandlungsvariante in 45 bis 75 Minuten.

 

Das innovative BEWEI Body Concept mittels Radiofrequenztherapie steigert auf einzigartige Weise das persönliche Wohlbefinden, verleiht der Haut neue Spannkraft und verhilft mit seiner ganzheitlichen Wirkung zu einer attraktiveren und vor allem schlankeren Figur – und das für Frauen und Männer!

 

Bei der Behandlungsmethodik, die ursprünglich für die medizinische Therapie von Arthrose entwickelt wurde, kommen die Zellmembranen der Fettzellen in sämtlichen Arealen des Körpers durch elektromagnetische Wellen (Radiowellen) in Schwingung. Es entsteht der sogenannte Kavitationseffekt. Kavitation bedeutet, dass die in Resonanz befindlichen Fettzellen wechselnden Druckverhältnissen ausgesetzt werden und es anschließend zu einer Art Pumpeffekt kommt. Die gespeicherten Lipide, Schlackenstoffe oder auch Giftstoffe können so leichter aus der Zelle und dem Bindegewebe freigesetzt werden.

 

Neben der aktiven Gewichtsreduktion, der Minderung von Cellulite, wirkt diese spezielle Körpermethode einer Detox-Behandlung zudem hochgradig entgiftend und strafft die Haut wie eine professionelle Anti Aging-Behandlung – und das zu 100 Prozent auf natürliche Art und Weise. Da ausschließlich die körpereigenen Prozesse reaktiviert und in Gang gesetzt werden, wirkt sich die Behandlung zudem sehr positiv auf die Gesundheit, die Vitalität und vor allem auf das allgemeine Wohlgefühl aus.

 

Weiterführende Informationen, Buchung und Kontakt:

 

HautKultur, Mittelweg 30, D-20148 Hamburg, Tel: +49 (0) 40-44 50 60 44, E-Mail: kontakt@hautkultur.de, terminanfrage@hautkultur.de, www.hautkultur.de

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REVIDERMS Wirkstofftrends 2019: Von Healthy Aging bis Medical Beauty

Schöner, jünger und gesünder? - die © REVIDERM-Megatrends aus Bioscience, Pharmaforschung und Medizintechnik
Schöner, jünger und gesünder? - die © REVIDERM-Megatrends aus Bioscience, Pharmaforschung und Medizintechnik

EXPERTENFORUM

Der Hightech-Kosmetikmarkt boomt und hat auch 2019 eine Fülle an zukunftsfähigen Innovationen im Gepäck. Dr. Sabine Gütt, REVIDERM-Fachexpertin und Kosmetologin, eröffnet einen Ausblick auf vier neue Konzepte und Megatrends im globalen Beauty Biz.

Im vergangenen Jahr gab es im Kosmetikbereich nicht nur etliche Innovationen, sondern auch viele umwälzende Veränderungen in Sachen Wirkstoff. Den auf internationalen Rohstoffmessen in Europa, Nordamerika und Asien vorgestellten Neuheiten sowie führenden Trendanalysten zufolge werden sich immer mehr „Healthy Aging“-Konzepte etablieren. Die Schutzstoffe gegen schädliche Umwelteinflüsse, oftmals mit spezifizierten „Protection“-Claims gekennzeichnet, sollen in Zukunft zum neuen Megatrend werden. Aber auch andere Wirkstoffneuheiten sind im Jahr 2019 auf dem Vormarsch und haben sogar das Potenzial, manche Evergreens vollständig abzulösen.

 

Trend 1: Healthy Aging

 

Bei „Healthy Aging“-Konzepten nutzt man Wirkstoffe zum Schutz vor Strahlenemission, Feinstaub sowie sonstiger Umweltverschmutzung. Aber auch Strategien zum Erhalt der natürlichen Hautflora sowie zur „Entgiftung“ der Haut zählen dazu. Dominiert wird die Rubrik aktuell von Wirkstoffen gegen Blue Light Emission, wenngleich die Forschung um schädliche Auswirkungen hier noch am Anfang steht. Blaues Licht mit einer Wellenlänge zwischen 380 bis 500 nm ist der natürliche Teil des Sonnenlichts. Durch die zunehmende Verwendung von Laptops, PCs, Smartphones, Fernsehgeräten, Neonröhren und LEDs erhöht sich der oxidative Stresslevel der Haut, die Entstehung von Hyperpigmentierungen wird begünstigt, insbesondere bei dunklen Fototypen, und der Abbau des Hautgewebes vorangetrieben. Kosmetische Wirkstoffe für „Blue Light Protection“, wie zum Beispiel Eisenoxide oder Schmetterlingsflieder, verfolgen daher das Ziel, auf die Haut auftreffendes Licht zu reflektieren, zu absorbieren oder die im Übermaß vorhandenen freien Radikalen zu neutralisieren.

 

Trend 2: De-Stress

 

Sogenannte De-Stress-Konzepte boomen gerade auf allen Kontinenten und richten sich gezielt an Menschen mit hektischem Lebensstil. Ob Eile in der Arbeit, Überaktivität in der Freizeit oder das Phänomen der „hyper-connected world“, das einem vermeintlich vorgaukelt, ständig präsent und online sein zu müssen: Stressfaktoren werden für die Haut immer häufiger zum Problem, unabhängig von Alter, Herkunft oder sozialem Hintergrund. Wirkstoffe, die die Haut wieder in Balance bringen sollen, stehen daher gerade ganz hoch im Kurs. Dabei werden Klassiker zur Hautberuhigung (zum Beispiel Aloe Vera, Kamille) von Wirkstoffen abgelöst, die neurokosmetisch wirksam sind und mancherorts als „Good Feeling Ingrediens“ bezeichnet werden (wie beispielsweise Palmitoyl Tripeptide-8 oder Acetyl Tetrapeptide). Unter neuroaktiven Stoffen oder Neurokosmetika versteht man Substanzen, die eine Modulation von Neurotransmittern erwirken und die Toleranzschwelle der Haut erhöhen. Wohlgefühl und Hautkomfort werden gesteigert, unangenehme Empfindungen minimiert.

 

Trend 3: Customized Beauty

 

Ein weiterer wichtiger Trend sind personalisierte, maßgeschneiderte Wirkstoffkonzepte. Hierbei stehen die individuell unterschiedlichen Hautbedürfnisse des Einzelnen im Vordergrund. Glaubt man den Prognosen, wird dieser Trend durch digitale und technologische Innovationen auch noch weiter vorangetrieben. Bestes Beispiel sind bereits jetzt Apps („connected consumer“) oder Analyzer, die durch Messung der Haarqualität, des Feuchtigkeitsgehalts und der natürlichen Farbe das optimale Haarfärbemittel mitsamt Anschlusspflege bestimmen. Aber auch Make-ups und Parfums lassen sich der Einzigartigkeit des Einzelnen anpassen - auch „Perfect Fit“ genannt. Ziel ist es, die Abfolge kosmetischer Produkte perfekt auf die Konsumenten anzupassen. Zukünftig werden noch weitere solcher Konzepte unter Berücksichtigung des individuellen spezifischen Hautzustands sowie der Zugehörigkeit zu einer bestimmten ethnischen Gruppe erwartet.

 

Trend 4: Medical Beauty & Skin Rejuvenation

 

Im Segment Dermokosmetik erleben evidenzbasierende Wirkstoffe, vor allem Evergreens wie Vitamin A und C, gerade eine absolute Renaissance. Der große Unterschied: Um eine bessere Abgabe an und gezielterer Penetration in die Haut zu ermöglichen und um die enthaltenen Vitamine stabiler zu halten, werden die Molekülstrukturen und -systeme zur Verkapselung optimiert. Auf diese Weise lassen sich bisherige Probleme aus dem Weg räumen. Bestes Beispiel: Retinol, das die Haut lichtsensibel macht und daher während des Anwendungszeitraums einen hohen Lichtschutz erfordert. Außerdem kann Retinol stark hautirritierend wirken, sofern es nicht bereits aufgrund von Hitze oder Sonnenlicht an Wirksamkeit verloren hat. Eine moderne Alternative bieten u. a. Polymer-Mikrokapseln, die das Retinol einschließen, stabil halten und erst durch mechanischen Druck beim Auftragen auf die Haut freisetzen.

 

Quellenverweis: © REVIDERM/ ROUGE Public Relations

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Gesunderhaltung im Alter

© Dr. Gabriele Becker, Dipl.-Gerontologin an der Universität Heidelberg
© Dr. Gabriele Becker, Dipl.-Gerontologin an der Universität Heidelberg

EXPERTENFORUM

Experten-Interview zum Thema mit Dr. med. Gabriele Becker, Dipl.-Gerontologin am Institut für Gerontologie an der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg

Wie hoch ist unter den derzeitigen Bedingungen die durchschnittliche Lebenserwartung?

 

Dr. med. Gabriele Becker: Die durchschnittliche Lebenserwartung bei Geburt beträgt nach den Zahlen von 2010 für Männer ca. 78 Jahre, für Frauen ca. 82 Jahre. Die Ursache für den Anstieg der Lebenserwartung lag bis Mitte der 60er Jahre in einer erfolgreichen Bekämpfung der Kindersterblichkeit bzw. von Infektionskrankheiten. Danach sorgte vor allem der Zugewinn an Jahren bei den höheren Altersgruppen über 60 Jahren für einen stetigen Anstieg der Lebenserwartung. Hauptgrund ist hier der Rückgang der Sterblichkeit an Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Einen hohen Zugewinn findet man besonders unter Hochaltrigen (80+). Wurde bereits ein Alter von 80 Jahren erreicht, beträgt die fernere Lebenserwartung in den westlichen Ländern bei Männern bis zu 8½ Jahre, bei Frauen bis zu 11 Jahre. Hier schneidet Deutschland vergleichsweise schlecht ab: Als Ursache werden weniger positive Entwicklungen in Prävention und Gesundheitsversorgung hierzulande als in erfolgreicheren Ländern wie Japan, USA und Frankreich diskutiert.

 

Warum haben Frauen eine höhere Lebenserwartung als Männer?

 

Dr. med. Gabriele Becker: Dies hat seine Ursachen sowohl in biologischen als auch in psychosozialen Gründen. Frauen haben ein geringeres Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Infektionskrankheiten zu sterben. Hier spielt der Schutz durch das Östrogen eine wichtige Rolle, zumindest bis zur Menopause. Das zweite x-Chromosom scheint ein genetischer Vorteil zu sein. Frauen sind bei der Gesundheitsvorsorge gewissenhafter. Bei Männern führt ein riskanterer Lebensstil zu einer höheren Sterblichkeit. Der Gebrauch von Alkohol, Nikotin und anderen Suchtmitteln ist höher, es gibt bei Männern ein höheres Risiko tödlicher Unfälle. In den letzten Jahren konnte eine Annäherung der Lebenserwartung von Frauen und Männern beobachtet werden. Frauen gefährden ihr bislang geringeres Risiko durch einen erhöhten Tabakkonsum und die damit verbundene steigende Sterblichkeit an Lungenerkrankungen.

 

Mit welchen körperlichen Beeinträchtigungen müssen wir im Alter rechnen?

 

Dr. med. Gabriele Becker: Als Folge der steigenden Prävalenz chronisch degenerativer Erkrankungen steigt auch das Risiko funktioneller Beeinträchtigungen. Im Alter muss mit Einschränkungen in der Mobilität, sowohl inner- als auch außerhäuslich, gerechnet werden. Die Selbstversorgung kann betroffen sein, darunter fallen Körperpflege, Toilettengang, An- und Auskleiden. Sensorische Einschränkungen wie Schwerhörigkeit und Sehbehinderung sind im Alter sehr häufig. In den letzten Jahrzehnten ist das Eintrittsalter von körperlichen Einschränkungen oder von Pflegebedürftigkeit immer weiter angestiegen. Mit der höheren Lebenserwartung sind sowohl mehr behinderungsfreie Lebensjahre als auch mehr Jahre mit körperlichen Einschränkungen verbunden.

 

Gibt es Krankheiten, für die Frauen im Alter anfälliger sind als Männer?

 

Dr. med. Gabriele Becker: Bei Frauen über 65 Jahren wird eine höhere Multimorbidität als bei Männern beobachtet (16,4 % vs. 8,9 %). Frauen haben ein deutlich höheres Pflegerisiko als Männer, ihr Pflegebedarf wächst im Alter deutlich schneller als bei Männern. Vergleicht man die Todesursachenstatistik, wird deutlich, dass Frauen fast doppelt so häufig an Herzinsuffizienz versterben als Männer (7,9 % vs. 4,6 %). Unter den Diagnosen nach Krankenhausaufenthalt sind bei Frauen Erkrankungen des Muskuloskeletalsystems häufiger (insbesondere Schenkelhalsfrakturen und Arthrosen). Bei der Demenz ist das Erkrankungsrisiko höher als bei Männern. Dies ist vor allem auch eine Folge davon, dass Frauen eine höhere Lebenserwartung haben als Männer und dabei chronisch degenerative Erkrankungen, die nicht unmittelbar letal sind, an Bedeutung gewinnen.

 

Gibt es Krankheiten, für die Männer im Alter anfälliger sind als Frauen?

 

Dr. med. Gabriele Becker: Während die chronische ischämische Herzkrankheit bei Männern und Frauen gleich häufige Todesursache ist (9,7 % vs. 9,5 %), versterben Männer deutlich häufiger an Herzinfarkten. Ca. 3½ mal so häufig als bei Frauen führt eine bösartige Neubildung der Bronchien und der Lunge bei Männern zum Tode (6,9 vs. 1,9 %), bei der chronisch obstruktiven Lungenkrankheit ist der Anteil bei Männern gegenüber Frauen ebenfalls deutlich erhöht (4,1 % vs. 2,5 %).

 

Weshalb sind Infekte im hohen Alter gefährlicher?

 

Dr. med. Gabriele Becker: Infekte im hohen Alter, es handelt sich meist um Pneumonien, akute Formen chronischer Bronchitiden und Harnwegsinfekte, sind aus vielen Gründen gefährlicher als im mittleren Lebensalter. Die Infektionsanfälligkeit ist im Alter erhöht, da die Immunabwehr geringer wird. Die Diagnostik und das so wichtige schnelle therapeutische Eingreifen sind wegen atypischer Symptompräsentation erschwert. Infektionen sind im hohen Alter schwerer zu therapieren: Die Auswahl geeigneter Antibiotika ist eingegrenzt durch ein verändertes Keimspektrum (vermehrt auftretende multiresistente Keime) und durch die im Lauf des Lebens erworbenen Antibiotikaallergien. Die therapeutischen Möglichkeiten sind häufig eingeschränkt durch die alterstypische Multimedikation und Wechselwirkungen mit Dauertherapien. Infektionen verlaufen aber auch deshalb schwerer, weil die Kreislauf- und Stoffwechselsituation beim alten Menschen fragiler ist und der Organismus weniger gut in der Lage ist, Belastungen zu kompensieren.

 

Gibt es typische „Alterskrankheiten“?

 

Dr. med. Gabriele Becker: Die Krankheitssituation im Alter ist durch zwei Charakteristika gekennzeichnet: eine erhöhte Prävalenz chronisch degenerativer Erkrankungen und Multimorbidität, das Auftreten mehrerer Erkrankungen gleichzeitig. Die wichtigsten pathologischen Entwicklungen, durch die die Gesundheit des älteren Menschen geprägt wird, sind Arteriosklerose, Osteoporose und Arthrosen. Dazu kommen noch die mit dem Alter häufig verbundenen kognitiven Einschränkungen. Typische Krankheiten für ein höheres Alter sind deshalb Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfall, muskuloskeletale Erkrankungen und Demenz. Bei vielen dieser Erkrankungen steigt das Erkrankungsrisiko exponentiell mit dem Alter an.

 

Welche Vorsorgeuntersuchungen sind ab welchem Alter nötig?

 

Dr. med. Gabriele Becker: Die wichtigsten Risikofaktoren für kardiovaskuläre Erkrankungen sollten regelmäßig im Rahmen eines Gesundheitschecks durch den Arzt kontrolliert und gegebenenfalls therapiert werden: Blutdruck, Blutfette, Blutzucker, Körpergewicht. Der Gesundheitscheck sollte ab 35 Jahren mindestens alle zwei Jahre durchgeführt werden. Die Krebsfrüherkennung ist ein Angebot der Krankenkassen, das je nach Krebsart ab einem bestimmten Alter beansprucht werden kann. Bereits ab dem Alter von 20 Jahren wird beispielsweise Frauen die Krebsfrüherkennung von Gebärmutterhalskrebs empfohlen, ab 30 Jahren beginnt die Krebsfrüherkennung von Brustkrebs. Bei Männern sollte ab 45 Jahren die Krebsfrüherkennung von Prostatakrebs beginnen. Hautuntersuchungen sind ab 35 Jahren empfohlen, ab dem Alter von 50 Jahren sollte die Früherkennung von Darmkrebs regelmäßig erfolgen. Zahnmedizinische Vorsorgeuntersuchungen sind altersunabhängig zweimal im Jahr zu empfehlen. Auch die Impfprophylaxe gehört zur Gesundheitsvorsorge: Alle zehn Jahre Auffrischung gegen Diphtherie, Tetanus, neuerdings auch mit Keuchhusten-Impfstoff kombiniert. Personen ab 60 Jahren sollten jährlich die Grippeimpfung bekommen und eine Impfprophylaxe gegen Pneumokokken erhalten. Diese allgemeinen Empfehlungen müssen bei individuellen Gefährdungslagen entsprechend erweitert werden, zum Beispiel bei der familiären Häufung bestimmter Krebsarten oder speziellen beruflichen Expositionsrisiken.

 

Was kann ich selbst tun, um im Alter gesund und fit zu sein?

 

Dr. med. Gabriele Becker: Für die Erhaltung von Gesundheit und Fitness wird eine Kombination aus gesunder, mediterran orientierter Ernährung, Vermeidung von Übergewicht, regelmäßiger Bewegung, ausreichendem Schlaf, regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen und Gesundheitsprophylaxe, moderatem Alkoholgenuss, Rauchverzicht und dem Vermeiden oder der gezielten Bewältigung von Stress empfohlen. Geistige Fitness bewahrt man nicht nur durch kognitives Training. Zur Demenzprophylaxe gehört auch ausreichende und regelmäßige körperliche Bewegung, eine gute Ernährung (wichtig sind Polyphenole, zum Beispiel in Obst und Gemüse), regelmäßiger Koffeingenuss und außerdem die Pflege sozialer Kontakte, die Anregung und Wohlbefinden vermitteln. Natürlich gehört auch zur Erhaltung der Gesundheit im Alter, selbstverantwortlich auf die körperliche und seelische Gesundheit zu achten und die Möglichkeiten der gesundheitlichen Versorgung zu nutzen.

 

Quellenverweis: Das Experteninterview führte medicalpress.de.

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