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Von der Kosmetikerin zur Depiladora

© WAX IN THE CITY - Karrierechance zum Trendjob Depiladora
© WAX IN THE CITY - Karrierechance zum Trendjob Depiladora

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Die sanfte Haarentfernung mit Warmwachs ist seit Anfang 2000 auch bei uns ein Ästhetik-Megatrend und ein florierender Arbeitsmarkt mit Zukunft. Denn: Mit der steigenden Nachfrage nach glatter, schön gepflegter Haut bei weiblichen und immer mehr männlichen Kunden wächst auch der Bedarf an speziell geschultem Personal in professionellem Studioambiente.

Karrierechance auch für Berufsquereinsteiger

 

Die etablierte Studiomarke WAX IN THE CITY ist seit mehr als 10 Jahren die Top-Adresse für die professionelle Warmwachs-Haarentfernung mit natürlichen Bienenwachs-Produkten aus deutscher Produktion. Der Vorreiter auf dem Gebiet der kosmetischen Haarentfernung ist heute in Europa Marktführer im Segment der spezialisierten Waxing-Studios. Höchste Produkt- und Hygienestandards, hautschonende Behandlungsmethoden, eine hauseigene Body Care Linie und die entspannte Wohlfühlatmosphäre in den modern designten Studios tragen viel zum exzellenten Markenimage mit qualifiziertem Alleinstellungsmerkmal bei.

 

„Als expandierende Waxing-Studiokette schaffen wir mit europaweit neuen Studios ständig qualifizierte Jobs und bieten ein attraktives Berufsfeld für Beauty Professionals, die sich in einem boomenden Sektor weiter spezialisieren möchten. Oder für Quereinsteiger“, sagt WAX IN THE CITY-Gründerin und Geschäftsführerin Christine Margreiter. „Eine firmeneigene zweiwöchige Depiladora-Ausbildung bereitet optimal auf die Tätigkeit in unseren WAX IN THE CITY Studios vor. Schnell, kompakt und professionell.“ Im Inhouse-Schulungszentrum erfolgt ein intensives Aufbauprogramm mit Mitarbeiter-Coachings nach der eigens entwickelten und nahezu schmerzfreien Warmwachsentfernung ohne Vliesstreifen.

 

Top-Franchise-Marke für Existenzgründer

 

Darüber hinaus ermöglicht WAX IN THE CITY interessierten Bewerbern die Chance auf eine wachstumsfähige Franchise-Partnerschaft. Das innovative und international erfolgreiche Markenkonzept koppelt das Know-how einer starken Markenbindung für ein Kooperations-Teamwork mit Pfiff. Zum umfangreichen Franchise-Starterpaket gehören individuelle Einzelschulungen und intensive Beratung und Unterstützung mit Marketingmaßnahmen und PR-Aktivitäten. Von Intranet-Coaching bis Partner-Newsletter, digitale Handbücher und Benchmarking-Ideen – der „Sorglos-Support“ ist für gründungswillige Unternehmer prall geschnürt.

 

Neben der eigentlichen Depiladora-Ausbildung erfolgen bei WAX IN THE CITY regelmäßige Weiterbildungsschulungen zu unternehmerischen Themen wie Werbung, Marketing, Personalführung, Verkaufstraining und Studioorganisation. Der Zukunftsmarkt Schönheit und Körperästhetik eröffnet auch bestehenden WAX IN THE CITY Franchise-Nehmern die Vorteilsoption auf einen Ausbau ihres Studios – der Türöffner heißt hier Multi-Unit-Franchising. /CR

 

Infos und unverbindliche Kontaktanfragen:

 

WAX IN THE CITY GmbH, Franchise Development, Jana Brandes, Tel.:+49 (0) 30-8145202-27, E-Mail: franchise@wax-in-the-city.com, www.wax-in-the-city.com

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Als Kosmetik-Profi in der Schweiz

Attraktive Jobaussichten mit der richtigen Bewerbung
Attraktive Jobaussichten mit der richtigen Bewerbung

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Ob für einen Saison-Job oder zum Langzeitaufenthalt – der Schweizer Arbeitsmarkt eröffnet nicht nur Beauty-Experten mit Fernweh attraktive Berufschancen. Wir geben Tipps für die richtige Bewerbung.

Der grenzüberschreitende Dialog steht bei immer mehr Unternehmen auf der Tagesordnung. International denkende und agierende Mitarbeiter mit umfassenden Sprachkenntnissen sind gefragt. Aktuelle Umfragen belegen, dass über die Hälfte der deutschen Unternehmen in Zukunft mehr Hochschulabsolventen einstellen wollen, die für internationale Aufgaben und Betätigungsfelder qualifiziert sind. Damit der Weg zum „Global Player“ im Ausland nicht zum Desaster wird, sind bestimmte Verhaltensregeln und kulturelle Einflüsse zu beachten.

 

Interkulturelle Kompetenz – was verbirgt sich dahinter?

 

„Wer weiß, wo Kinshasa liegt oder wann der Ramadan beginnt, kann noch lange keine interkulturelle Kompetenz für sich beanspruchen“, sagt Maren Winkler, Geschäftsführerin von COGNOS International in Hamburg. Das Unternehmen sieht sich als Bindeglied zwischen verschiedenen Bildungs- und Beratungsfirmen der COGNOS-Gruppe. Einfach ist es, bestimmte Spielregeln zu berücksichtigen, wie Telefonate richtig zu führen oder ein geplantes Business-Essen perfekt auszuführen. Eine Kunst dagegen, kulturelle Einflüsse auf eigenes und fremdes Erleben und Verhalten zu erkennen und dieses Verständnis auf die neue Alltagssituation übertragen zu können.

 

Auf das (Job-)Timing kommt es an

 

Als Kosmetikerin im Ausland zu arbeiten, für viele junge Absolventen einer Kosmetikfachschule ist es der Traumjob schlechthin. Und nicht zu Unrecht. Die Lust Neues auszuprobieren, Sprachkenntnisse zu intensivieren und darüber hinaus einen Arbeitsplatz in einem landschaftlich reizvollen Ambiente vorzuweisen, zieht immer häufiger gut ausgebildete Fachkräfte in die Ferne. Ein „Lockmittel“ für die Jobsuche im Ausland sind dabei übertarifliche Vergütungen, besondere Provisionszuschüsse und oft freie Kost und Logis in hoteleigenen Personalunterkünften. Wenn sich der neue Arbeitsplatz zudem in typischen Touristenregionen befindet, in mondänen Seebädern oder in verschneiten Berghotels, ist zusätzlicher Spaßfaktor garantiert.

 

Erst denken, dann handeln...

 

Das gute Bauchgefühl ist nicht alles, wenn die anfängliche Begeisterung schnell einem Kulturschock weicht. Nach der ersten Euphorie über die neue Umgebung können sich ohne gründliche Vorbereitung schnell Zweifel einschleichen. Die vertraute Umgebung, bisherige Gewohnheiten und Aktivitäten müssen aufgegeben werden. Das soziale Umfeld spielt dabei eine wichtige Rolle. Auch wenn in manchen Fällen der Partner oder die Kinder den Weg ins Ausland mitgehen, gelingt es nicht immer, sich erfolgreich anzupassen. Mitarbeiter im Ausland brauchen eine gefestigte Persönlichkeit, die sich nach außen durchzusetzen versteht und die Bereitschaft, das eigene Wissen und Denken infrage zu stellen. Dazu gehört ganz wesentlich, aufgeschlossen für neue Erfahrungen zu sein.

 

Kulturschock – nein, danke!

 

Zur guten Vorbereitung gehört nicht nur die Einbindung des persönlichen Umfeldes und das Gespräch mit Familie und Freunden, sondern auch der Besuch eines interkulturellen Trainings. Hier werden informations- und erfahrungsorientierte Methoden vermittelt. Die Zentralstellen für Arbeitsvermittlung in Deutschland sind Ansprechpartner für „Auslandswillige“ und informieren über bundesweite Trainings-Workshops. Die Zauberworte heißen hier Interaktion und Kommunikation. Und das gilt nicht nur für Top-Manager, sondern für alle Berufsgruppen und Fachbereiche.

 

Bewerbungsregeln und Auswahlkriterien

 

Viele von uns haben das schon mal erlebt: In der Zeitung stoßen wir auf eine interessante Stellenausschreibung für einen tollen Job im Ausland. Die Neugierde ist geweckt und die Gedanken lassen der Fantasie viel Spielraum. Der erste Schritt zur Kontaktaufnahme nach reiflicher Überlegung ist und bleibt die schriftliche Bewerbung. Damit sich in der persönlichen Visitenkarte keine Fehler einschleichen, ist es wichtig, bestimmte internationale Bewerbungsregeln einzuhalten.

 

Regelmäßig entdeckt die Kosmetikerin in einschlägigen Fachjournalen Jobangebote für exklusive Wellnessfarmen, Kurkliniken oder Hoteleinrichtungen mit vielfältigen Beauty-Programmen. Viele dieser Einrichtungen befinden sich in klassischen Urlaubsregionen. Ob Schweizer Luxus-Chalet, exklusives Fünf-Sterne-Gourmet-Hotel oder familiär geführte Privat-Pension – keine Frage, das Angebot klingt verlockend. Ein ganz wichtiger Aspekt vor der ersten Kontaktaufnahme ist die Auskunftseinholung über landestypische Gepflogenheiten und Sitten und eine gründliche Information über den potenziellen neuen Arbeitgeber. Sind diese Hürden genommen, steht einer erfolgreichen Bewerbung nichts mehr im Weg.

 

Bewerben in der Schweiz

 

Die schriftliche Bewerbung in der Schweiz enthält, wie auch in Deutschland:

  • ein standardisiertes einseitiges Anschreiben,
  • ein mit Namen versehenes und datiertes Lichtbild,
  • einen höchstens zweiseitigen, datierten und unterschriebenen Lebenslauf und Zeugnisse.

Arbeitsproben, Praktikanachweise und Zertifikate für Zusatzqualifikationen sollten nur bei Relevanz für die Position beigelegt werden.

 

Die äußere Form der Bewerbung ist ebenso entscheidend wie das beigefügte Lichtbild. Innerhalb eines Bewerbungsprozesses erwecken erfahrungsgemäß 90 Prozent der eingesandten Unterlagen das Interesse des neuen Arbeitgebers. Das Anschreiben sollte, wie auch der Lebenslauf, einen übersichtlichen Aufbau erkennen lassen, der die Personalabteilung auch ohne eingehende Prüfung anspricht. Da in der Schweiz das Einholen von Referenzen und graphologische Gutachten bei der Auswahl der Bewerber eine Rolle spielen, kann es vorkommen, dass bereits mit der schriftlichen Bewerbung Referenzen und eine handschriftliche Probe angefordert werden. Die Bewertung des Notensystems erfolgt diametral zum deutschen Notensystem, allerdings auch hier sechsstufig. Das bedeutet: Ein „sehr gut“ (6) entspricht dem deutschen „sehr gut“ (1) und ein „unbrauchbar“ (1) dem deutschen „ungenügend“ (6).

 

Arbeiten in der Schweiz

 

Während der Aufenthalt in der Schweiz als Tourist bis zu drei Monate bewilligt ist, wird für einen geplanten Stellenantritt ein Arbeitsvertrag, eine Gesundheitsprüfung, die mit dem Tag des Grenzübertritts abzulegen ist, und die Zusicherung der Aufenthaltsbewilligung benötigt. Diese Zusicherung wird üblicherweise von der kantonalen Fremdenpolizeibehörde erteilt, vom zukünftigen Arbeitgeber eingeholt und dem Antragsteller an seine ausländische Adresse geschickt. Eine weitere Möglichkeit, Zugang zum Schweizer Arbeitsmarkt zu finden, ist ein sogenanntes Gastarbeiterabkommen. Dieses wird im Regelfall für 12 Monate gewährt, kann aber um weitere sechs Monate verlängert werden.

 

Arbeitszeit und Probezeit

 

Die übliche wöchentliche Arbeitszeit in der Schweiz liegt bei 40 Arbeitsstunden an fünf Tagen in der Woche. Pro Tag sind dabei höchstens zwei Überstunden zulässig. Die Probezeitvereinbarung ist nach dem Schweizer Arbeitsrecht für einen Monat vorgesehen. Eine vertragliche Verlängerung bis zu drei Monate kann jedoch vereinbart werden. Das durchschnittliche Anfangseinkommen liegt deutlich höher als in Deutschland, was aber durch gleichfalls höhere Lebenshaltungskosten nicht überbewertet werden darf.

 

Wie kann ich mich informieren?

 

Wertvolle Informationen zum optimalen Start in den Auslandsjob gibt es auf der Internetseite Europe Direct. Eine kostenlose telefonische Hotline ist für Interessenten unter 00800/67891011 eingerichtet. Daneben stehen die regionalen Arbeitsämter für Arbeitssuchende im europäischen Wirtschaftsraum mit Rat und Tat zur Seite. Eine weitere Möglichkeit bietet das EURES-Netzwerk. Auf der EURES-Internetseite kann man sich mit einem EURES-Berater in Verbindung setzen, der bei der Jobvermittlung behilflich ist./CR

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Mit Vollgas in die Freiberuflichkeit

Selbstmanagement für Top-Profis
Selbstmanagement für Top-Profis

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Bevor Sie ungebremst und voller Elan in die Freiberuflichkeit starten, checken Sie unbedingt vorab Ihr Freelance-Potenzial.

 

Gut dotierte Jobs mit größtmöglicher sozialer Sicherheit und vielversprechendem beruflichem Entwicklungspotenzial nehmen in wirtschaftlich instabilen Zeiten eine klare Favoritenrolle ein. Doch nicht jeder aussichtsreiche Kandidat hat auf dem realen Arbeitsmarkt die Chance, sich entsprechend seinen Fähigkeiten und Vorlieben auch optimal zu positionieren. Eine alternative Möglichkeit der oftmals zermürbenden Bewerbungstretmühle zu entgehen und aus dem allgegenwärtigen Mitbewerberkarussell auszubrechen, bietet der Freelance-Job. Fachliches Können und ein Höchstmaß an Engagement vorausgesetzt, eröffnet die Direktakquise am freien Markt Interessenten mehr denn je spannende Karriereaussichten.

 

Prüfen Sie sich selbstkritisch!

 

Um als Freiberufler ganz oben „mitzuschwimmen“, müssen Sie neben wesentlichen Charaktereigenschaften, den Selbstmanagementqualitäten, sogenannte übertragene oder funktionelle Fähigkeiten mitbringen. Diese sind die grundlegenden Einheiten jeder Beschäftigung und gleichzeitig die Basis für erfolgreiche Geschäftsabschlüsse. Prüfen Sie vor dem Start in die Selbständigkeit selbstkritisch und objektiv Ihre natürlichen Begabungen und Fähigkeiten anhand der aufgeführten Beispiele.

 

Wichtige persönliche Eigenschaften:

 

Sie können gut mit Menschen umgehen und überzeugen durch Kommunikationsstärke.

 

Sie zeigen Offenheit, Entschlusskraft und Energie.

 

Sie arbeiten auch unter Druck und in Stresssituationen hervorragend.

 

Sie sind aktiv, vital und belastbar.

 

Sie agieren intuitiv, sympathisch und mit natürlichem Charme.

 

Sie sind diskret, beständig und verlässlich.

 

Wichtige funktionelle Fähigkeiten:

 

Sie können Informationen zusammenfügen, anordnen, analysieren, zusammenstellen, berechnen, kopieren und vergleichen.

 

Sie können Menschen unterhalten, motivieren, anleiten, beraten und mit diesen verhandeln.

 

Sie können Gegenstände einrichten, integrieren, steuern, bedienen und instandhalten.

 

Je umfangreicher, komplexer und spezieller die Fähigkeiten sind, die Sie sich zuschreiben können, desto mehr Gestaltungsspielraum dürfen Sie sich für Ihre Tätigkeiten herausnehmen, so dass sich diese IHNEN anpassen. Eine Art maßgeschneidertes Strategiepaket also, um das angestrebte Jobprofil gleich mit wichtigen Schlüsselaktivitäten zu fokussieren.

 

Mit kühlem Kopf zum fröhlichen Job-Halali

 

Frisches Denken und die richtige Grundeinstellung heißt es heute nicht nur für Ein- und Umsteiger mit kosmetischen Ambitionen. Wichtig ist auch: Entdecken Sie vorab Ihre wirklichen Interessengebiete und grenzen Sie diese klar ein. Ein Beispiel: Gut ausgebildete Kosmetikprofis sind in der Regel in verschiedenen Einsatzgebieten zu Hause. Das angelernte Leistungsspektrum umfasst die Bereiche Kosmetik, Make-up, Maniküre und Pediküre. Doch was können sie wirklich exzellent professionell? Worin sind sie einzigartig und besser als der Durchschnitt? Das gilt es herauszufinden, zu intensivieren und zu spezialisieren. Für alle motivierten Berufsanfänger gilt: Ohne das nötige Maß an gereifter Berufserfahrung und die so wichtigen Branchenkontakte sind weder die sozialen noch die beruflichen Kompetenzen ausreichend, um sich am freien Markt erfolgreich zu positionieren.

 

Sie selbst sind der Entscheidungsträger bei der Auswahl Ihrer Jobs, nicht der Arbeitsmarkt mit seinen vermeintlichen Erfordernissen. Wenn Sie sich jedoch ausschließlich Betätigungsfelder suchen, die Ihre Interessen forcieren und würdigen, die Sie mögen und beherrschen, dann können Sie auch begeistern – Begeisterung ohne Befangenheit ist der Schlüssel zum Erfolg.

 

Schaffen Sie Netzwerke!

 

Jeder Neuanfang erfordert eine gehörige Portion Mut und birgt trotz guter Auftragslage unternehmerisches Risiko. Wer sich im Vorfeld mit Gleichgesinnten und erfahrenen Freelance-Profis unterhält, der kann später besser Fallstricke vermeiden. Beziehen Sie darüber hinaus Ihren Partner, Familie und Freunde in Ihre Zukunftsplanung mit ein. Rückendeckung und gut gemeinte Anregungen sind wichtig, damit Sie mit neuen Herausforderungen und einem aktiven Arbeitspensum nicht allein dastehen. Unter Umständen werden auch gemeinsame Ersparnisse benötigt; der Partner muss also bereit sein, Opfer zu bringen, muss zeitlich auch einmal zurückstecken können. Das familiäre Umfeld ist auch in schwierigen, aufregenden und mitunter sehr anstrengenden Phasen enorm wichtig, um Ihnen bei Ihren emotionalen, sozialen oder spirituellen Bedürfnissen zur Seite zu stehen. /CR

 

Tipps zum Thema:

 

Linksammlung zu Existenzgründung und Unternehmensführung: www.gruenderlinx.de, www.gründerzeit.de

 

Zentralverband des Deutschen Handwerks e. V. (ZDH) in Berlin: www.zdh.de

 

Lektüre für Selbständige und Freiberufler: wrs Steuer-Ratgeber; Jürgen Arnhold: „Existenzgründung – von der Idee zum Erfolg“; Rainer Neuhäuser: „Betriebswirtschaft für Existenzgründer, Kostenrechnung, Finanzierung etc.“

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Als Beauty-Freelancer im Einsatz - Von Akquise bis Honorarsatz

Zeitmanagement: Freelancer on Tour
Zeitmanagement: Freelancer on Tour

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Eine kluge Marketingstrategie zahlt sich aus, um als Freiberufler im Auftragsgeschäft zu bestehen. Mit dem richtigen Rüstzeug sind Sie als Beauty-Freelancer im Einsatz bestens gewappnet.

Akquise, Akquise und nochmals Akquise lautet das magische Wort, um in der Welt der Industrie, der Einzelhändler, der Warenhäuser, der Gesundheitseinrichtungen, der Agenturen und der Direktkunden zu bestehen. Ob im Dialog mit Kunden oder potenziellen Auftraggebern – Sie müssen jederzeit eine gute Figur machen, im Auftragsgespräch wie auch in der Kundenberatung oder bei der Präsentation mit Kompetenz glänzen. Der erste Eindruck zählt, am Telefon genauso wie im persönlichen Gespräch. Die Spielregeln zur professionellen Eigenvermarktung sind hierbei gleich, nur die Aktionsschauplätze nicht.

 

Keep smiling! – Telefonieren will gelernt sein

 

Einige Tipps zur richtigen Telefonakquise: Planen Sie vor allem in der Startphase regelmäßige Bürotage im Home-Office für Ihre Kundenwerbung ein und legen sie eine genaue Anzahl von täglichen Telefonaten (maximal 30) fest, die Sie strategisch abarbeiten. Holen Sie vorab nötige Hintergrundinformationen ein – insbesondere bei wichtigen Neukontakten – und recherchieren Sie Ihr Faktenwissen immer sorgfältig. Wenn Sie wichtige Anrufe tätigen wollen, stehen sie dafür auf, Ihre Stimme ist dann kräftiger und lächeln Sie beim Sprechen. Gesprächspartner in Führungsebenen erreichen Sie am ehesten direkt morgens vor 9 Uhr, mittags bis 12 Uhr und abends ab 17 Uhr ohne nervige Sekretariats-Warteschleife.

 

Akquirieren Sie grundsätzlich ruhig und konzentriert mit bequemem Festnetzanschluss und griffbereitem Terminplan vom Home-Office aus, niemals per Mobiltelefon in öffentlichen Verkehrsmitteln. Hier besteht nicht nur akute Verständigungs- und Funklochgefahr sondern auch die Gefahr des unvorteilhaften Geschäftseindrucks. In Ihre wichtigsten Utensilien als Freelancer: portabler Filofax, Handy, Laptop, Visitenkarten und Rechnungspapier, dürfen Sie im Übrigen gern etwas mehr investieren – das zahlt sich spätestens bei der ersten Kundenaudienz positiv aus.

 

Auf den Dresscode kommt es an

 

Ohne Frage, die Lieblingsuniformfarbe der Beauty-Freelancer von Rostock bis München ist schwarz. Dafür gibt es drei ganz simple Erklärungen: Schwarz ist erstens immer salonfähig, weil gleichbedeutend mit elegantem Understatement, zweitens ewig zeitloser Minimal Chic in reduzierter Non-Colour und drittens die Farbe aller Kreativen. Mit einem schwarzen Kostüm oder Hosenanzug liegen Sie nicht nur bei einer Duftpromotion im Kaufhaus, sondern auch bei einem künstlerischen Make-up-Einsatz in der exklusiven Privatparfümerie goldrichtig. Das Styling sollte dennoch immer dem Zweck der Veranstaltung und besonderen Kundenwünschen angepasst werden – ob nun als Make-up-Artist, Beauty-Consultant, Finanzdienstleister, Versicherungsagent oder Event-Moderator. Alternativ zu einheitlich schwarzer Garderobe darf es auch bei vielen Auftragskunden ein Business-Outfit in Schokobraun, Dunkelblau oder Grau sein. Achten Sie allemal auf Ihr Äußeres und zwar von Kopf bis Fuß, denn: „Kleider machen nun mal Leute“.

 

Flexibilität und Verhandlungsgeschick zahlen sich aus

 

Ein guter oder sehr guter Freelancer wird immer an seiner hervorragenden Umsatzleistung gemessen – Auftreten und Kundenumgang sollten zudem ein stimmiges Gesamtbild ergeben. Ein gepflegtes neues Gesicht gepaart mit talentiertem Verkaufsgeschick fällt garantiert positiv auf und das spricht sich schnell herum. In der oft schnelllebigen Freelance-Branche werden gute und engagierte Kräfte, die zudem in Stoßzeiten terminlich flexibel sind, immer gern gebucht. Der Freelance-Markt ist heute größer denn je, daher sind die Einsatzbereiche äußerst vielseitig. Ob als Reisekosmetikerin für etablierte Institutskosmetik, als Beauty-Consultant im Einsatz für Agenturen und selektive Premiummarken, als Pharma-Assistent in Apotheken und im Direktvertrieb, als Trainer in der Wellness-Hotellerie, als Make-up-Artist im Counterbereich exklusiver Warenhäuser, als VIP-Betreuer auf hochkarätigen Events oder als Messe-Hostess – der freie Einsatz auf Honorarbasis ist inzwischen fast überall möglich und auch beliebt.

 

Immer mehr Unternehmen setzen hierzulande auf unternehmensnotwendige personelle Sparkonzepte und moderne Beschäftigungsmodelle. Da kommt der Freelancer mit seiner Eigenabsicherung in Sachen Versicherungs- und Steuerleistungen gerade recht. Der Auftraggeber trägt wenig Risiko, denn wer als Freiberufler nicht mit tollen Umsatzzahlen und zufriedenen Kundenkontakten aufwarten kann, der wird über kurz oder lang sang- und klanglos aus dem Auftragsgeschäft entlassen – ohne Anspruch auf Abfindung und sonstige Gratifikationen.

 

Top-Tageshonorare nur für die Besten

 

Die Schattenseiten der Medaille: Der Freelance-Job ist mitunter knallhartes Business für fleißige Überlebenskämpfer mit Durchhaltewillen und ambitionierten Karriereabsichten. Nur die Besten machen lukrative Tageshonorare. Angebot und Nachfrage regulieren auch im Freiberuflergeschäft den Preis und marktübliche Honorarsätze gelten nicht für erfahrene Branchen-Profis. Egal welchen Tagessatz Sie letztlich im Direktkunden- oder Agenturgeschäft aushandeln, beachten Sie unbedingt, dass pauschal 35 Prozent Ihrer Gesamteinnahmen für Steuern, Versicherungs- und Beratungsleistungen, sonstige Ausgaben und Aufwendungen zu Buche stehen. Nach Abzug des üppigen Kostengewichts bleibt tatsächlich nur ein magerer Gewinn für den hochmotivierten Mini-Unternehmer.

 

Unternehmerisches Denken und unternehmerischer Einsatz fallen nicht jedem zu, sind aber im Freelance-Geschäft zwingend notwendig. Nur wer kühl kalkuliert und schlau terminiert, der erarbeitet sich das notwendige Maß an finanzieller Sicherheit und wirtschaftlicher Unabhängigkeit und erhält sich die unternehmerische Freiheit, auch mal NEIN sagen zu können. /CR

 

Tipps zum Thema:

 

Existenzgründung und Unternehmensführung, Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) in Bonn

 

Lektüre für Selbständige und Freiberufler: wrs Steuer-Ratgeber; Jürgen Arnhold: „Existenzgründung – von der Idee zum Erfolg“; Rainer Neuhäuser: „Betriebswirtschaft für Existenzgründer, Kostenrechnung, Finanzierung etc.“

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