Tipps für die Rückenfitness

© tetesept Muskel Vital Wärme-Balsam bei Rückenbeschwerden - jetzt auch in Pocketgröße für unterwegs
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GESUNDHEIT

Am 15. März 2019 ist der bundesweite Tag der Rückengesundheit unter dem Motto "Stärke deine Muskeln - bleib rückenfit!", der mit verschiedenen Themenspecials und praxisorientierten Expertenworkshops durch den Bundesverband deutscher Rückenschulen (BdR) und die Aktion Gesunder Rücken (AGR) ausgerichtet wird. Mit unseren Fachratschlägen zur gezielten Muskelstärkung machen Sie Ihren Bewegungsapparat im Alltag mobil!

Die Muskeln gehören, neben Knochen, Gelenken und Nerven, zu den wichtigsten Bestandteilen des Bewegungsapparates. Durch Sehnen und Bänder verbunden, bilden sie funktionelle Einheiten mit den Knochen – die Grundlage jeder Bewegung. Außerdem haben sie weitere positive Effekte für die Gesundheit beziehungsweise die Funktion von Knochen, Stoffwechsel und Gehirn. Starke Bauch- und Rückenmuskeln verringern das Risiko von Rückenschmerzen und den damit verbundenen Problemen oder sogar Arbeitsausfällen. Auch die Faszien (weiche Bindegewebsstrukturen, die die Muskeln umgeben) sind wichtig für die intakte Muskelfunktion und vielfach an der Entstehung von Rückenschmerzen beteiligt.
 
Was stärkt die Rückenmuskeln?  
 
Ohne Bewegung, ohne Kraftanstrengung, haben die Muskeln nichts zu tun und verlieren ihre Funktion, es kann sogar zu Muskelschwund kommen. Bewegungsmangel, Fehlhaltungen, aber auch Bewegungsmonotonie – zum Beispiel durch stundenlanges Sitzen ohne Bewegungsausgleich – schaden unserer Muskulatur. Ausgleich finden wir beim Sport oder bei der Gartenarbeit, beim Muskeltraining, bei Wellnessmassagen wie auch bei autogenen Entspannungsübungen, denn Stress ist einer der Hauptauslöser für Rückenbeschwerden, egal ob im Lendenwirbelbereich oder im Nacken.
 
1. Training

 

Ob nun Ausdauersport wie Schwimmen und Radfahren oder Muskelaufbau an Kraftgeräten im Fitness-Studio – Hauptsache der Körper bekommt regelmäßige Bewegungseinheiten. Sofern noch keine größeren Probleme bestehen, eignen sich rückenfreundliche Sportarten wie Schwimmen, Aqua-Fitness oder Yoga. Wer schon unter regelmäßig auftretenden Schmerzen leidet oder genetisch vorbelastet ist, der sollte ein gezieltes Rückentraining durch speziell geschultes Personal in Betracht ziehen oder eine Rehasport-Gruppe aufsuchen.
 
2. Ernährung

 

Proteinreiche Nahrungsmittel, die die Muskulatur unterstützen, sind Eier sowie rotes Fleisch, das zum Eiweiß auch wichtiges Zink und Eisen enthält, oder Weißfisch und Lachs aufgrund der hochkonzentrierten Omega-Fettsäuren. Auch Milchprodukte enthalten viele Proteine, sollten aber auch immer mit Kohlenhydraten ergänzt werden. Denn diese liefern die Energie, die der Körper braucht, um Muskeln wachsen zu lassen. Mandeln, Nüsse und Gemüse enthalten viele Antioxidantien und sind daher als Radikalenfänger optimale Nährstoffgeber nach dem Sport, damit sich die Muskulatur schneller wieder erholt. Auch Ergänzungspräparate mit Vitamin D oder Magnesium helfen aus ernährungsphysiologischer Sicht, die Muskulatur zu stärken und somit beweglicher zu machen.

 
3. Selbstmedikation mit OTC-Präparaten

 

Wer schon unter Schmerzen oder Verspannungen leidet oder chronisch vorbelastet ist, kann in Akutsituationen mit rezeptfreien Schmerzpräparaten wie tetesept Muskel Vital Wärme-Balsam oder Voltaren Wärmepflaster, muskelentspannenden Bädern, zum Beispiel tetesept Rücken Wärme Bad oder einer Massage mit schmerzstillenden Pflanzenölen, beispielsweise WALA Aconit Schmerzöl, kurzfristig Abhilfe schaffen. 
 
Im Arbeitsalltag an die Rückengesundheit denken
 
Wer die Schmerzen dennoch nicht los wird, der sollte auch mal an einen Matratzenwechsel denken. Alte, durchgelegene Schlafunterlagen können die Symptome verstärken und für qualvoll schmerzhafte, unruhige Nächte sorgen. Wichtig bei HWS-Syndromen sind auch spezielle Nackenkissen, die die Wirbelsäule entlasten. Darüber hinaus empfiehlt sich je nach vorliegender Diagnose eine neu angepasste Körperhaltung, nicht nur während der Nachtruhe.   
 
Statt stundenlang durchgehend am Schreibtisch zu sitzen, sollte man sich einmal stündlich den Wecker stellen für ein paar kurze, muskelentspannende und stärkende Übungen – oder wenigstens, um sich einen Kaffee am nächsten Automaten zu holen und so die Muskulatur ein wenig zu lockern. Auch ergonomisch geformte Stühle oder erhöhte Tische helfen im Büro, die Muskulatur aufzubauen und den Rücken zu entlasten. Lassen Sie sich von einem Physiotherapeuten zeigen, wie man schwere Lasten oder Einkäufe rückenfreundlich hebt und entsprechend aufsteht oder sich hinsetzt. Zudem können heiße Rollen, Wickel und manuelle Massagetherapien, ebenso wie sanfte Übungen aus der Rückenschule, im Akutzustand Linderung verschaffen. 
 
Quellenverweis: © medicalpress

 

Weiterführende Infos zum Tag der Rückengesundheit sowie Tipps und Übungen unter: www.agr-ev.de oder www.bdr-ev.de.

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