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© Foto Dr. Christine Reinecke/ medicalpress.de
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EXPERTENFORUM

Experteninterview mit Dr. Christine Reinecke, freiberuflich tätige Diplom-Biologin mit den Schwerpunkten Orthomolekulare Medizin und Naturheilkunde

Frau Dr. Reinecke, ist Fasten zur Gewichtsreduktion überhaupt sinnvoll und worauf sollte man dabei achten?


Dr. Christine Reinecke: „Wenn man ein paar Kilos abnehmen möchte und dazu noch etwas für die Gesundheit tun möchte, ist eine Fastenwoche genau das Richtige. Der gesamte Stoffwechsel und besonders der Darm wird entlastet.
Durch Fasten gelingt auch der Einstieg in eine gesündere Lebensweise mit einer vegetarisch betonten, vollwertigen Ernährung und mehr Bewegung. Wird nach der Fastenwoche dauerhaft die Ernährung umgestellt, ist auch das Abnehmen von nachhaltigem Erfolg.
Beim Fasten sollte man darauf achten, immer genügend zu trinken. Wie viel Flüssigkeit man aufnimmt, hängt vom Körpergewicht ab. Bei 70 kg Körpergewicht sollte man beispielsweise 3,5 Liter am Tag trinken, wiegt man 60 kg, sollten mindestens 3 Liter getrunken werden.
Geeignet sind Wasser, dünne Kräutertees oder verdünnte Obst- und Gemüsesäfte. Ob man nach Buchinger, F. X. Mayr oder mit Molke fastet, kommt auf die eigenen Vorlieben an. Belastendes wie Nikotin, Alkohol, Süßigkeiten und Koffein wird weggelassen – möglichst auch Stress. Stattdessen steht Entspannung und leichte Bewegung auf dem Programm.
Um die Entgiftung über den Darm anzuregen, sollte man ihn zu Beginn und während der Fastenwoche mit einem natürlichen Passagesalz reinigen, z. B. mit F.X. Passage® SL aus der Apotheke, das angenehm fruchtig schmeckt.“


Für wen ist Fasten geeignet?


Dr. Christine Reinecke: „Fasten ist für gesunde Menschen geeignet, die nicht regelmäßig Arzneimittel einnehmen müssen. Nicht fasten sollten Schwangere, Stillende und Personen, die unter Essstörungen leiden.“


Welche anderen positiven Effekte lassen sich beim Fasten beobachten und sind diese auch wissenschaftlich erwiesen?


Dr. Christine Reinecke: „Fasten ist ein starker Stimulus für den Stoffwechsel. So steigen am Anfang die Stresshormone an, nehmen dann aber wieder ab. Es kommt zu einer vegetativen Umstimmung, die die Stimmung aufhellt. Das wurde in Studien gezeigt. Man fand auch heraus, dass sich durch das Fasten Entzündungsprozesse im Körper bessern. Auch erhöhte Blutfett- und Blutzuckerwerte sowie erhöhter Blutdruck werden durch Fasten nachweislich beeinflusst.“


Quellenverweis: Das Interview führte medicalpress.de.

 

Buchlektüre und Anleitungen zum Thema:

 

Fastenanleitungen für zu Hause: www.heilfastenkur.de; Tipps & Tricks zum richtigen Fasten und Heilfasten: www.heilfastengesundheit.de; Francoise Wilhelmi de Toledo/ Hubert Hohler: "Buchinger Heilfasten - Die Original-Methode"; Bruce Fife: "Das große Detox-Buch"; Michael Weckerle: "Detox - Power up your life"

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